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Aktuelles

  • Informationsveranstaltung zum Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ – Projektaufruf 2026 Schwimmbäder

    Am Mittwoch, dem 06.05.2026 findet von 10:00 bis 11:30 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung zum aktuellen Projektaufruf 2026 - Schwimmbäder für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ statt. Aufgrund des hohen Anmeldungsstandes wird es zudem eine weitere Informationsveranstaltung am Donnerstag, dem 07.05.2026 von 10:00 bis 11:30 Uhr geben.

     

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  • Projektaufruf zur Sanierung von Schwimmbädern gestartet!

    Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen hat heute den Projektaufruf für eine neue Förderrunde des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ veröffentlicht. Erstmals stehen Fördermittel in Höhe von 250 Millionen Euro ausschließlich für die Sanierung von Schwimmbädern zur Verfügung Die Mittel sind im Wirtschaftsplan des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität veranschlagt.

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  • 000-SportWertheim Sporthalle Dietrich-Bonhoeffer-GymnasiumDonaustauf DreifachsporthalleSiegen Hofbachstadion

    Ein „Quantensprung“ für den Sport

    Feierliche Stimmung bei der Eröffnung der Sporthallen in Wertheim und Donaustauf: Die Sanierung und Erweiterung sorgt in beiden Orten für eine nachhaltige Sicherung des Sportangebots. In Siegen markierte der Start der Abbrucharbeiten am Hofbachstadion den offiziellen Auftakt der Sanierungsarbeiten.

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    Das Bild zeigt die Einweihung der Dreifeldsporthalle.
  • 000-Jugend

    Parlamentarische Staatssekretärin Poschmann überreicht Förderscheck: Der Ersatzneubau des Mädchenzentrums und Jugendberatungshauses in Berlin-Wedding kann starten

    Sabine Poschmann, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, hat am 20. April 2026 einen symbolischen Förderscheck in Höhe von rund 5,3 Mio. Euro an das Bezirksamt Mitte von Berlin überreicht. Die Mittel sind bestimmt für den Ersatzneubau des Mädchenzentrums, der Jugendfreizeitstätte und des Jugendberatungshauses in Berlin-Wedding und stammen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK).

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    Eine Gruppe Menschen steht vor einem Gebäude und posiert für ein Foto. Zwei Personen in der Mitte halten einen Förderscheck in der Hand.
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Über das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“

Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ (SJK) wurde erstmals im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung im Jahr 2015 aufgelegt. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat das Programm in den Folgejahren mehrfach mit neuen Finanzmitteln ausgestattet. In den Jahren 2015 bis 2021 wurden insgesamt 1,54 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt. Auf drei Projektaufrufe in den Jahren 2015, 2018 und 2020 sind jeweils mehrere hundert Projektvorschläge mit einem Förderbedarf in Milliardenhöhe eingegangen. Das Bundesprogramm war damit um ein Vielfaches überzeichnet. Aus den Förderrunden bis 2021 wurden rund 900 Projekte für eine Förderung ausgewählt, davon betreffen gut 750 Projekte Sportstätten. Für die nachfolgenden Förderrunden 2022 und 2023 hat der Deutsche Bundestag die Mittel im Wirtschaftsplan des Sondervermögens „Klima- und Transformationsfonds“ veranschlagt. Daher müssen die hieraus geförderten Projekte eine hohe Qualität im Hinblick auf ihre energetischen Wirkungen und Anpassungsleistungen an den Klimawandel aufweisen. Dem entsprechend haben die 2022 und 2023 veröffentlichten Projektaufrufe die Förderung – mit Ausnahme von Freibädern – auf Gebäude im Sinne des Gebäudeenergiegesetzes beschränkt und an die Einhaltung von energetischen Standards geknüpft. In diesen beiden Förderrunden hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags die Förderung von insgesamt 222 Projekten (einschließlich Nachrückern) beschlossen. Hierfür wurden rd. 645 Mio. Euro bereitgestellt, von denen über 80 Prozent für die Förderung von Sportstätten verwendet werden. Beiträge auf dieser Website zu den Projekten und Maßnahmen aus den Förderrunden 2022 und 2023 sind jeweils durch grüne Überschriften und ein grünes Menü markiert.

2025 wurde das Bundesprogramm SJK durch das ausschließlich auf die Förderung Sportstätten beschränkte Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) abgelöst. Hierfür stehen in den Wirtschaftsplänen 2025 und 2026 des Sondervermögens „Infrastruktur und Klimaneutralität“ Programmmittel in Höhe von insgesamt 916 Mio. Euro bereit. In einer ersten Förderrunde 2025/2026 mit einem Volumen von 333 Mio. Euro hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags am 22. April 2026 insgesamt 314 kommunale Projekte für eine Förderung ausgewählt. Vorausgegangen war ein Interessenbekundungsverfahren, das mit über 3.600 Einreichungen eine sehr hohe Resonanz erfahren hatte. Am 20. März 2026 wurde ein weiterer Projektaufruf ausschließlich für die Sanierung von Schwimmbädern mit einem Programmvolumen von 250 Mio. Euro veröffentlicht. Voraussichtlich im September 2026 wird hierzu eine Auswahlentscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags erfolgen. Für Herbst 2026 ist die Veröffentlichung eines weiteren Projektaufrufs über ein Volumen von erneut 333 Millionen Euro geplant, der wieder für alle Sportstätten geöffnet werden soll. Für das Bundesprogramm SKS ist ein gesonderter Web-Auftritt geplant.

Mit den Bundesprogrammen SJK und SKS unterstützt der Bund Städte und Gemeinden beim Erhalt und bei der Modernisierung ihrer sozialen Infrastruktur. Die Programme tragen dazu bei, dem hohen Sanierungsstau in diesem Bereich zu begegnen und dienen dem sozialen Miteinander und Klimaschutz zugleich. Die Ressortzuständigkeit innerhalb der Bundesregierung liegt beim Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB). Mit der Umsetzung der Förderrunden bis 2021 wurde der Projektträger Jülich beauftragt und beliehen. Die Umsetzung der SJK-Förderrunden seit 2022 und des Bundesprogramms SKS obliegt im Auftrag des BMWSB dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Bei dieser Aufgabe wird es von der PD - Berater der öffentlichen Hand GmbH unterstützt.