Neuer Schwung für die Sportlandschaft
Drei Sportstätten starten nach umfassender Sanierung neu durch: Das inklusive Sportzentrum in Bad Arolsen, die erweiterte Turnhalle im ehemaligen „Schleizer Hof“ in Langenwolschendorf und die modernisierte Eissporthalle in Höchstadt an der Aisch bieten nach Wiedereröffnung vielfältige Bewegungs- und Trainingsmöglichkeiten für alle Generationen.
Sportzentrum am „Richard-Beekmann-Stadion“ in Bad Arolsen
Nach intensiver Planungs- und Bauzeit ist das neue inklusive Sportzentrum am Tannenkopf in Bad Arolsen im Sportareal des „Richard-Beekmann-Stadions"feierlich eröffnet worden. Der Neubau umfasst einen Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage sowie ein Funktionsgebäude mit Vereinsräumen und einer großzügigen Besucherterrasse. Besonderer Wert lag auf einer durchgängig barrierefreien Gestaltung des gesamten Areals. Von den verbesserten Bedingungen profitieren künftig Schulen, das Bathildisheim und die örtlichen Sportvereine. Bürgermeister Marko Lambion stellte bei der Eröffnung mit Blick auf die hohen Qualitätsstandards fest, dass nun die Ausrede schlechter Platzverhältnisse der Vergangenheit angehöre. „Natürlich wollen wir viele Tore sehen, aber noch wichtiger ist das Miteinander von Menschen jeden Alters und Talents“, betonte Lambion. Das Projekt wurde durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ mit 3,8 Millionen Euro unterstützt.
Sportzentrum „Schleizer Hof“ in Langenwolschendorf
Auch in Langenwolschendorf freut man sich nach zweieinhalbjähriger Sanierungs- und Ausbauphase über die Einweihung der Turnhalle im ehemaligen „Schleizer Hof“. Mit der Modernisierung reagierte die Gemeinde auf den gestiegenen Bedarf an Trainingszeiten für verschiedene Sportvereine. So erhielt unter anderem die Sportfläche eine Erweiterung um mehr als 400 Quadratmeter, um den Anforderungen der Radballer für Wettbewerbe der Ersten Liga und internationalen Turnieren zu entsprechen. Bürgermeister Gisbert Voigt appellierte im Rahmen der Feierlichkeiten gerade an die Seniorinnen und Senioren des Ortes, das Sportzentrum künftig noch stärker zu nutzen. Die Gemeinde erhielt für die Sanierung Fördermittel in Höhe von über 1,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.
Bildunterschrift: Die Turnhalle in Langenwolschendorf steht nach der Sanierung wieder für Jung und Alt zur Verfügung (Quelle: A. Knieper, Sportzentrum „Schleizer Hof“ Langenwolschendorf, Innenansicht der Halle).
Eisstadion in Höchstadt an der Aisch
Eine weitere Eröffnungsveranstaltung fand in Höchstadt an der Aisch statt, wo die modernisierte Eissporthalle am Kieferndorfer Weg eingeweiht wurde. Diese verfügt nach der Sanierung über rund 5.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche, mit einer Eisfläche von knapp 2.000 Quadratmetern und bietet Platz für 2.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Es erfolgte die Installation einer modernen Lüftungs- und Kälteanlage, die in einem neu errichteten Funktions- und Technikgebäude untergebracht ist. Die Eishalle erhielt zudem eine thermisch optimierte Hülle sowie eine komplett erneuerte Eisfläche samt Unterbau Im Zuge der Sanierung entstand der barrierefreie Zugang zu den Sanitäranlagen sowie zu den Tribünen. Die Eishalle gilt als bedeutender Teil der städtischen Sportinfrastruktur und bietet Vereinen und dem Freizeitsport langfristig moderne Trainings- und Nutzungsmöglichkeiten. Zur Eröffnung zeigten Eiskunstläuferinnen, Synchroneissportlerinnen, Nachwuchsteams und Eishockey-Allstars ein abwechslungsreiches Programm. In kurzen Ansprachen wurde der Werdegang des Projekts nachgezeichnet – von der ersten Antragstellung bis hin zur Förderzusage des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“, aus dem zwei Millionen Euro Zuschuss stammen.



