Spatenstiche für die Zukunft: Drei Kommunen modernisieren ihre Sport- und Bäderinfrastruktur
Drei Kommunen investieren in moderne Sport- und Freizeitinfrastruktur: In Eberswalde, Nürnberg und Weingarten markieren Spatenstiche den Start umfangreicher Sanierungs- und Ersatzneubauprojekte.
Spatenstich für die Sanierung des Hallenbads in Weingarten
Die Sanierung des städtischen Hallenbads in Weingarten schreitet planmäßig voran. Mit einem symbolischen Spatenstich hat Bürgermeister Alexander Geiger zusammen mit Projektbeteiligten und Gemeinderäten am 26. Januar 2026 die Phase des Wiederaufbaus eingeleitet. Seit dem Beginn der Arbeiten vor rund drei Monaten wurden zunächst erhaltenswerte Abschnitte und Bereiche wie Becken, Bistro und Umkleiden gesichert, technische Installationen zurückgebaut sowie Abbruchmaterial geprüft und entsorgt. Nun startet die umfassende Erneuerung der Gebäudetechnik mit Badewasseraufbereitung, Heizung, Sanitär, Lüftung, Wärmedämmung und Fassade. Das Anfang der 1970er-Jahre errichtete Bad wird technisch und energetisch modernisiert und erhält unter anderem eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Der Kleinkindbereich wird vergrößert und zeitgemäß gestaltet. Bund und Stadt finanzieren das Projekt gemeinsam, wobei über fünf Millionen Euro durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert werden.
Beitrag zur Sanierung des Hallenbads (Stadt Weingarten, 28.01.2026)

Mit der Sanierung des Freibads Bayern 07 in Nürnberg gestartet
In Nürnberg hat am 6. Februar 2026 der Spatenstich zur Generalsanierung des Freibads Bayern 07 stattgefunden. Seit Ende der Badesaison 2025 wird das seit 1968 vom gemeinnützigen Verein Schwimmerbund Bayern 07 e.V. betriebene Freibad komplett erneuert. Erster Schritt sind Abrissarbeiten des alten Bestands; Becken, Technik und Gebäude werden nahezu vollständig erneuert. Die neuen Edelstahlbecken rücken näher zum Eingang, wodurch die Anlage kompakter und übersichtlicher wird. Kern bleibt ein 50-Meter-Schwimmerbecken mit sechs Bahnen sowie ein Nichtschwimmerbecken mit flachem Einstieg und zwei 25-Meter-Bahnen. Nachhaltigkeit steht dabei im Zentrum: Eine Photovoltaikanlage reduziert künftig den Energieverbrauch, kleinere Becken sparen Wasser und Betriebskosten. Außerdem entsteht ein vollständig barrierefreies Freibad mit Blindenleitsystemen, rollstuhlgerechten Wegen mit geringem Gefälle, Beckenliften und barrierefreien Umkleiden. „Das ist für uns mit die wichtigste Neuerung“, bekräftigt Julian Gutbrod vom Schwimmerbund Bayern 07 e.V., denn „so haben wir von Anfang bis Ende ein barrierefreies Freibad, für die Bevölkerung und für die Vereinsmitglieder“. Bund, Stadt und der Verein finanzieren das Projekt gemeinsam, wobei sechs Millionen Euro durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gefördert werden.
Projektsteckbrief Nürnberg
Beitrag zur Sanierung des Freibads Bayern 07 (Franken Fernsehen, 06.02.2026)
Beitrag zur Sanierung des Freibads Bayern 07 (Nürnberger Nachrichten, 09.02.2026)
Beitrag zur Sanierung des Freibads Bayern 07 (Nordbayern, 07.02.2026)
Beitrag zur Sanierung des Freibads Bayern 07 (Marktspiegel, 10.02.2026)
Ersatzneubau des Funktionsgebäudes im Westendstadion gestartet
Mit dem symbolischen Spatenstich am 27. Januar 2026 hat die Stadt Eberswalde den Ersatzneubau eines modernen Funktionsgebäudes im Westendstadion offiziell gestartet. Das Projekt zählt zu den größten Investitionen in die städtische Sportinfrastruktur: 1,8 Millionen Euro stammen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen. „Mit dem Neubau des Funktionsgebäudes investieren wir weiterhin gezielt in eine moderne, nachhaltige und barrierefreie Sportinfrastruktur für unsere Stadt. Das Westendstadion wird damit nicht nur den Anforderungen des Schul- und Vereinssports gerecht, sondern zum attraktiven und inklusiven Ort der Begegnung weitergedacht. Denn Sport ist nicht nur gut für die physische Gesundheit, er verbindet auch im Geiste“, hebt Bürgermeister Götz Herrmann hervor, der selbst über viele Jahre im Eberswalder Vereinssport aktiv und engagiert war. Das Westendstadion soll damit künftig als moderner Ort der Begegnung, Bewegung und Integration dienen und neben dem Schul- und Vereinssport auch Angebote für Kitas sowie den Individualsport ermöglichen. Vom Neubau profitieren vor allem die Schülerinnen und Schüler sowie die Schulleitungen und (Sport-)Lehrkräfte der Karl-Sellheim-Schule und der Johanniter-Kinderakademie. Aber auch die Kegelsportler der Spielgemeinschaft Eberswalde und die Vertreter und Nachwuchsfußballer des FV Preussen Eberswalde e. V. dürfen sich freuen – viele von ihnen waren beim Spatenstich sogar selbst vor Ort.
Beitrag zum Neubau des Funktionsgebäudes im Westendstadion (Stadt Eberswalde, 28.01.2026)


