Ein „Quantensprung“ für den Sport
Feierliche Stimmung bei der Eröffnung der Sporthallen in Wertheim und Donaustauf: Die Sanierung und Erweiterung sorgt in beiden Orten für eine nachhaltige Sicherung des Sportangebots. In Siegen markierte der Start der Abbrucharbeiten am Hofbachstadion den offiziellen Auftakt der Sanierungsarbeiten.

Sporthalle am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Wertheim
Mit dem Ersatzneubau der Dreifeldsporthalle am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium ist Wertheim um eine moderne und bedarfsgerechte Sportstätte für Schul- und Vereinssport reicher. Die barrierefreie Gestaltung für mobilitätseingeschränkte Menschen erweitert zudem den Kreis der Nutzenden. Die feierliche Einweihung fand unter anderem im Beisein von Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez und Schulleiter Ulf Hannig statt. Hannig sprach dabei von einem „Quantensprung“ für das Gymnasium und hob die frühzeitige Einbindung der Nutzerinnen und Nutzer in die Planung hervor. Auch für die gesamte sportliche Infrastruktur Wertheims stellt die neue Halle eine nachhaltige Stärkung dar. So ist dank der größeren Dimensionierung beispielsweise der Wintertrainingsbetrieb der Fußballmannschaften möglich. Die Dreifachsporthalle, errichtet im Passivhausstandard, umfasst eine zeitgemäße technische Ausstattung mit Geothermie und Photovoltaikanlage, die zur Einsparung von Treibhausgasemissionen beiträgt. Das Projekt wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ mit rund 2,7 Millionen Euro gefördert.
Beitrag zur Eröffnung der Dreifeldsporthalle in Wertheim (TV Mainfranken, 24.03.2026)
Dreifachsporthalle in Donaustauf
„Heute ist ein großer Tag für Donaustauf: Sport und Kultur kehren an ihren angestammten Platz zurück“, betonte Bürgermeister Jürgen Sommer bei der feierlichen Einweihung der sanierten und erweiterten Dreifachsporthalle vor Ort. Vor allem der lokal bedeutsame Turnsport profitiert von verbesserten Nutzungsmöglichkeiten, unter anderem aufgrund fest eingebauter Geräte. Die Sanierung fand in mehreren Abschnitten statt. Der erste Schritt umfasste unter anderem die Modernisierung von Sportgaststätte, Umkleiden und Nebenräumen. In einem zweiten Abschnitt erfolgte die Erneuerung der Halle, der Anbau eines vierten Hallenteils und die Gestaltung der Außenanlagen. Maßnahmen der Barrierefreiheit, wie induktive Höranlagen und ein taktiles Leitsystem, fanden dabei ebenso Berücksichtigung, wie ökologische Aspekte, etwa durch den Einsatz nachwachsender Rohstoffe und die Erweiterung der Photovoltaikanlage. Für die Umsetzung des zweiten Sanierungsabschnitts erhielt der Markt Donaustauf einen Zuschuss von 1,65 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“.
Beitrag zur Eröffnung der Dreifachsporthalle in Donaustauf (TV Aktuell, 20.02.2026)

Hofbachstadion in Siegen
Mit den ersten Abbrucharbeiten hat die Sanierung des Hofbachstadions in Siegen offiziell begonnen. Die umfassende Erneuerung betrifft die in die Jahre gekommene Sportanlage, die als zweitgrößtes Stadion der Stadt eine zentrale Rolle für den lokalen Sport einnimmt. Siegens Bürgermeister Tristan Vitt betonte in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit des Projekts für Vereine, Schulen und den Breitensport. Ziel der Sanierung ist es, die sportlichen Angebote dauerhaft zu erhalten und allen Bevölkerungsgruppen weiterhin nutzbare Trainings- und Bewegungsflächen zur Verfügung zu stellen. Anlass für die Maßnahmen ist der schlechte bauliche Zustand insbesondere der Laufbahn und der Tribüne, der ohne Eingriffe zu Einschränkungen im Betrieb hätte führen können. Mit der Modernisierung wird die bestehende Anlage erhalten und zukunftsfähig weiterentwickelt. Der Bund trägt mit knapp 2,2 Millionen Euro aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ einen wesentlichen Teil der Gesamtkosten.
Beitrag zum Start der Sanierung des Hofbachstadions in Siegen (siegen.de, 12.03.2026)

