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Schermbeck: Sanierung und Erweiterung eines Hallenbades

Für viele Teile der Schermbecker Bevölkerung ist das Hallenbad ein wichtiger Ort zum gemeinsamen Sporttreiben. Insbesondere die integrative und inklusive Funktion des Bades wird durch die Sanierung mit Fokus auf eine barrierefreie Ausgestaltung gestärkt.

Das Hallenbad in Schermbeck liegt in unmittelbarer Nähe zu den Hauptverkehrsachsen und mit Anbindung an den ÖPNV. Es ist somit für alle Teile der Bevölkerung gut erreichbar und steht allen schwimmbegeisterten Menschen offen, wird aber hauptsächlich von älteren Menschen und Menschen mit Behinderung genutzt. Hinzu kommt die Vereinsnutzung, insbesondere im Rahmen des Behindertensports, aber auch des Schul- und Babyschwimmens. Das Hallenbad ist nicht nur ein wichtiger Ort der sportlichen Daseinsvorsorge, sondern auch ein bedeutender Begegnungsraum für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Eine Sanierung soll den Fokus des Hallenbades noch mehr in Richtung Barrierefreiheit verschieben und Menschen mit Behinderung den Zugang zum Bad erleichtern. Ebenso soll durch die Einbeziehung der Künstlergruppe „Nebelhorn“, die aus behinderten und nichtbehinderten Kunstschaffenden besteht, eine Form von „Kunst am Bau“ im Bad umgesetzt werden, um so den integrativen Gedanken nach außen zu transportieren.

Im Rahmen der Sanierung wird das 10 x 25 Meter große Becken erneuert. Außerdem wird eine vollständige Barrierefreiheit in allen Bereichen des Bades geschaffen. Eine Photovoltaikanlage und Dachbegrünung runden die Sanierung ab. Auf diese Weise kann der Energieverbrauch zukünftig teilweise durch erneuerbare Energien gedeckt und das Mikroklima verbessert werden. Insgesamt wird der Umwelt- und Klimaschutz so unterstützt.

Newsmeldungen

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Bundesland:
Nordrhein-Westfalen

Stadt-/Gemeindetyp:
Kleinstadt

Einwohner:(Stand: 31.12.2021)13.500

Schwerpunkt:
Sport

Maßnahmentyp:
Sanierung

Finanzierung(Stand: 01.07.2023)
  • Gesamtkosten:
    2.481.130,01 €
  • Bundesförderung:
    1.947.793,00 €
  • Eigenmittel:
    533.337,01 €

Zuwendungsempfänger:

Gemeinde Schermbeck

Bauherr:

Gemeinde Schermbeck

Projektstart:
2022