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Gingst: Sanierung des „Hauses der Jugend“ und Umnutzung zum Dorfzentrum

Noch stellt das „Haus der Jugend“ aufgrund der bestehenden Einsturzgefahr lediglich die Idee eines zukünftigen Dorfzentrums dar. Durch die Sanierung entsteht jedoch ein Ort, an dem sich die Bevölkerung von Gingst kulturell und sportlich ausleben kann.

Das „Haus der Jugend“ bildet im Verbund mit dem Dorfplatz und dem Blick auf die Dorfkirche ein historisches Ensemble in der Gemeinde Gingst auf Rügen. Seit 2003 ist das Gebäude wegen Einsturzgefahr polizeilich gesperrt. Für die Gemeinde ist das besonders schmerzlich, da in Gingst kein Saal mit größerer Kapazität zur Verfügung steht. Eine umfängliche Sanierung des denkmalgeschützten „Hauses der Jugend“ soll den Raumbedarf für Kulturangebote decken und das Gebäude zum Dorfzentrum entwickeln.

Konkret werden die Außenwände, der Schornstein, die Decken, die Türen und die Fenster erneuert. Um den Zugang für Menschen mit Behinderung zu erleichtern, sind ein barrierefreies WC, ein außenliegender Aufzug und barrierefreie Stellplätze vorgesehen. Auch der Saalboden, Innenputz und die Fliesen werden wiederhergestellt. Durch die verbesserte Isolierung des Gebäudes, den Einsatz von LED-Leuchtmitteln und die Erneuerung der technischen sowie sanitären Anlagen wird der Energie- und Wasserverbrauch des Hauses reduziert. Auf diese Weise kann ein Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz geleistet werden. Das erneuerte „Haus der Jugend“ soll im Anschluss an die Sanierung von Sportgruppen, kleineren Gemeinschaften, durch Vereine und für Kulturveranstaltungen genutzt werden.

Newsmeldungen

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Bundesland:
Mecklenburg-Vorpommern

Stadt-/Gemeindetyp:
Landgemeinde

Einwohnerzahl:
(Stand: 31.12.2020)1.200

Schwerpunkt:
Kultur

Maßnahmentyp:
Sanierung und Umnutzung

Finanzierung
(Stand: 29.11.2022)
  • Gesamtkosten:
    1.595.535,34 €
  • Bundesförderung:
    1.435.981,81 €
  • Eigenmittel:
    159.553,53 €

Zuwendungsempfänger:

Gemeinde Gingst

Bauherr:

Gemeinde Gingst

Projektstart:
2022