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Sanierung und Erweiterung des Wunnebades

Im Projekt soll das vorhandene kombinierte Frei- und Hallenbad „Wunnebad“ in Winnenden saniert und erweitert werden. Für die Stadt Winnenden als Unterzentrum und zentralem Schulstandort für weiterführende Schulen und die angrenzenden Gemeinden der Raumschaft Winnenden mit insgesamt rund 55.000 Einwohnern stellt das Wunnebad die einzige nutzbare Möglichkeit dar, ganzjähriges Schulschwimmen, ganzjährigen Vereinsschwimmsport und Rehaschwimmen zu ermöglichen. Durch das einzige ganzjährig betriebene 50m-Außenbecken im Umland Stuttgarts ist das Wunnebad als einzigartige Trainingsmöglichkeit für Schwimmsportler und insbesondere Triathleten regional auch überregional von großer Bedeutung. Das Wunnebad wird jährlich von rund 330.000 Nutzern frequentiert. Stadtentwicklungspolitische setzt das Wunnebad wichtige Impulse für die Stadt und das Umland. Die Errichtung und der darauffolgende Betrieb des Bades haben die Attraktivität der Stadt Winnenden als Unterzentrum und ihre Bedeutung als Große Kreisstadt nachhaltig gesteigert.

Das Wunnebad liegt östlich des Zipfelbachs am südlichen Siedlungsrand der Kernstadt innerhalb einer Agglomeration von weiteren Sport- und Freizeiteinrichtungen. Das Bad weist eine hochwertige funktionale und qualitative Einbindung in die Landschaft und enge Anknüpfungspunkte auf und ist städtebaulich gut eingebunden. Es ist an weitere Sportstätten angebunden und sowohl fußläufig, durch Fahrrad, ÖPNV oder PKW erreichbar. Auch das integrierte Stadtentwicklungskonzept der Stadt Winnenden hat die Sport- und Freizeitentwicklung in den Themenbereichen Bildung, Betreuung, Soziales, Kultur, Sport implementiert. Das Wunnebad stellt für die Bevölkerung einen sozialen Ort dar, in dem sich Menschen aller Altersgruppen und Generationen, ob allein, im Familienverbund oder als Verein organisiert, mit oder ohne Migrationshintergrund, mit oder ohne Behinderung, begegnen, um ihre Freizeit sportlich, erholsam oder zum Spaß dort zu verbringen. In den Wintermonaten wird das Angebot zur Freizeitgestaltung erweitert, indem ein Eispark im Wunnebad mit einer Eisfläche für „Jedermann“ zum Schlittschuhlaufen genutzt werden kann.

Das Energieversorgungskonzept des Bades ist 2013 auf Basis Kraftwärmekopplung und Fernwärme optimiert worden. Für die umzusetzende Maßnahme wurde nach den bundesweiten Regelungen ein Realisierungs- und Planungswettbewerb durchgeführt.  Der Erste Preisträger wurde mit der Objektplanung beauftragt. Aus der Auslobung ergeben sich Anforderungen für den Objektplaner, die hinsichtlich Barrierefreiheit sowie Natur- und Klimaschutz als Planungsziele definiert wurden.

Die Sanierung und Erweiterung des Frei- und Hallenbads umfasst eine Vielzahl an umzusetzenden Maßnahmen. Mit der planerischen Einbeziehung der vorliegenden Nutzungsansprüche sowie der barrierefreien Ausgestaltung der gesamten Außen- und Innenanlage verfolgt das Projekt einen innovativen konzeptionellen und baulichen Qualitätsanspruch.

Auch die geplante Umsetzung nachhaltiger energetischer Konzepte unterstützt diesen Aspekt und trägt zudem noch durch die geplante Verbesserung der Gebäudehülle und der damit verbundenen Minderung der Treibhausgasemissionen zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung bei.

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