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Sanierung der Sportanlage „Am Tannenbusch“ in Voerde

Mithilfe von umfassenden Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen wurden die Rahmenbedingungen für die Vereinssportler an der Sportanlage „Am Tannenbusch“ maßgeblich verbessert und diese darüber hinaus zum Quartiers- und Stadtteiltreffpunkt ausgebaut.

Der Stadtteil Friedrichsfeld beherbergt seit den 1960er Jahren zwei Sportanlage, die mittlerweile stark sanierungsbedürftig sind. Beide Anlagen werden vom Fußball-Bezirksligisten aus der Region als Trainings- und Wettkampfplatz genutzt. Insbesondere die Umkleiden und Sanitäranlagen wurden allerdings von den Spielern und Trainern sehr ungern und nur in Notfällen genutzt. Eine Mädchen- oder Frauenmannschaft war aufgrund der Dusch- und Umkleidekapazitäten nicht möglich. Die Sportanlage wurde trotz der bisherigen Bedingungen intensiv durch die Bevölkerung genutzt, da dort auch ein Freizeit- und Naherholungsbereich zur Verfügung steht. Auch der ortsansässige Verein hatte ein breites Angebot und eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Jugendeinrichtungen. Mithilfe der umgesetzten Maßnahmen wurde dem Stadtviertel ein moderner und attraktiver Anlaufpunkt für Sport, Freizeit und Erholung gegeben und die Bedeutung des Vereins sowie die Rahmenbedingungen für die verschiedenen Sportler maßgeblich gesteigert.

Die Sanierung beinhaltete eine Erneuerung der Wettkampfbahnanlage mit Tartanbahn, Naturrasenspielfeld und leichtathletischen Elementen mit Tartanbelag. Der bisherige Aschebelag wurde abgebaut und durch ein Kunstrasenspielfeld mit Flutlichtanlage ersetzt. Des Weiteren wurde die Trainings- und Gymnastikwiese an einer neuen Stelle angelegt und etwas verkleinert. Die bisherigen Stehplatzstufen in der Wallanlage zwischen den Spielfeldern wurden etwas erhöht neugebaut und mit barrierefreiem Zugang versehen, auch die Sitzmöglichkeiten wurden saniert. Die Außenanlagen mit Aufenthaltsflächen und Gerätelagern wurden erweitert und modernisiert. Das bisherige Vereinshaus wurde abgerissen und mit mehr Räumlichkeiten, modernen Umkleide- und Sanitärbereich sowie einem barrierefreien Zugang neu errichtet. Weiterhin erfolgte ein Umbau von Teilflächen zu einem Bewegungs- und Quartierpark. Hier soll allen Bürgern des Quartiers die Möglichkeit geboten werden, sich eigenständig an Fitnessgeräten oder Freispielflächen zu bewegen. Auch für Trendsportarten wie Parcours wurden Anlagen eingerichtet. Der Bereich wird durch seinen Mehrgenerationenansatz geprägt, bei dem von Kindern bis Senioren jedem etwas geboten ist.

Mit der Aufwertung der Sportanlage und der Erweiterung zum Quartiers- und Stadtteiltreffzentrum soll den Bürgerinnen und Bürgern aus dem Quartier ein sportlicher Anreiz geboten werden. Die Anlage ermöglicht Betätigung für jedes Alter, unabhängig von der Mitgliedschaft in einem Verein. Zudem kann durch die Erweiterung der Angebote die Integration im Stadtviertel stärker gefördert werden. Mit der Gewährleistung einer barrierefreien Erreichbarkeit soll zudem Inklusion geleistet werden können.

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