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Umbau des ehemaligen Stadtbades zum Naherholungszentrum

Die Revitalisierung eines stadtnahen Landschaftsraumes ist Ziel des Umbaus des historischen Stadtbades in einen öffentlichen naturnahen Schwimmteich mit zugehörigem Funktionsgebäude und weiterer Freizeitinfrastruktur. Das Ganze ist Teil eines regionalen Naherholungsnetzes.

Lichtenstein bietet den Besuchenden an der Grenze zur Erzgebirgsregion eine beeindruckende Landschaft. Das 1927 eröffnete Stadtbad in Lichtenstein soll zukünftig als Freizeitareal zum regionalen Naherholungszentrum gehören. Infolge eines Sommerhochwassers ist das Freibad seit 20 Jahren geschlossen. Nun plant die Gemeinde den Umbau des Bades zum Naturerholungszentrum mit Bademöglichkeiten. Dabei bleibt das denkmalgeschützte Badehaus erhalten und wird mit der Sanierung in das Projekt integriert.

Das Vorhaben zeigt einen vorbildlichen nachhaltigen Umgang mit dem Thema „schrumpfender Gemeinden“: Freizeitangebote müssen neu gedacht und angepasst werden. Der naturnahe Badeteich kann gänzlich auf chemische Reinigung verzichten. Dabei werden Umwelt und Finanzen geschont. Es entsteht nicht nur ein Raum für soziale Begegnung, sondern auch ein komplexes und artenreiches Biotop. Neben dem Schwimmteich sind Spiel- und Bewegungsflächen und neue Anbindungen an die Rad- und Wanderwege und das Wohngebiet geplant, um die Erreichbarkeit für Bewohnerinnen und Bewohner und Touristen zu erleichtern.

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