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Sanierung des Freibades Haselbrunn

Das Freibad Haselbrunn wird unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Anforderungen saniert. Neben den geplanten Maßnahmen an den Schwimmbecken sind auch die Sanierung des historischen Kabinenbestandes und die verbesserte Nutzbarkeit der vorhandenen Räumlichkeiten Ziel des Vorhabens.

Bei dem 1926 errichteten Freibad Haselbrunn handelt es sich um einen historischen Holzbau mit mehr als 230 Kabinen, die halbkreisförmig um das Freibad angelegt wurden. Dies ist in dieser Art und Größe einzigartig in Deutschland und wird daher vom Amt für Denkmalpflege als Gebäude mit „nationaler Bedeutung“ beschrieben. Von den umliegenden Schulen und Kitas wird das Bad für den Schulsport sowie durch den Fußballverein der Region und vielen Familien zur sportlichen Betätigung und zur Freizeitgestaltung genutzt. Wegen des demografischen Wandels in der Region soll das Angebot um weitere Präventions- und Sportkurse ergänzt werden.

Zur Erweiterung der Nutzungsgruppen wird im Zuge der Sanierungsarbeiten ein barrierefreier Zugang zu den Wasserflächen geschaffen. Dafür wird ein Durchschreitebecken umgebaut, eine Rampe für die Nutzung des Schwimmerbeckens sowie entsprechende Einstiegsmöglichkeiten in Form eines Hebekrans angebracht. Auch der Zugang zu den historischen Umkleidekabinen wird mittels Rampe an fünf der zu restaurierenden Kabinen ermöglicht. Eine sanitäre Anlage im östlichen Teil des Kabinenbestands wird barrierefrei errichtet. Weitere Schwerpunkte der Fördermaßnahme sind die Auskleidung der Beckenböden mit Edelstahl und die Erneuerung der Umwälzpumpen sowie der Steuertechnik, um auch den Klimaschutzzielen gerecht zu werden.

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