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Sanierung historischer Familienfreibäder in der Fränkischen Schweiz

In diesem interkommunalen Projekt sollen drei in den 1930er Jahren erbaute Familienfreibäder saniert werden. Deren bauliche Mängel sind so bedenklich, dass ohne die Sanierung die Schließung droht. Das wäre ein großer Verlust, denn die Bäder sind elementar für die Schwimmausbildung in der Region.

Die drei historischen Familienfreibäder befinden sich räumlich getrennt in den Ortschaften Gräfenberg, Egloffstein und Wiesenttal (Streitberg) in der Fränkischen Schweiz. Sie sind im jeweiligen Ort ein wichtiger Bestandteil der sportlichen und sozialen Infrastruktur. Zudem bereichern die Bäder das örtliche Kulturprogramm durch Veranstaltungen für alle Altersgruppen. So erfreuen sich Anwohnende an Gesundheitskursen und reger Vereinsaktivität sowie an Integrationsprojekten, Lesungen, Konzerten und Kinoevents. Durch die lange Nutzung sind mittlerweile starke Abnutzungen an den Anlagen sichtbar. So sind zum einen Probleme in der Statik aufgetreten, zum anderen gibt es undichte Bereiche und ungewünschte Beckenbewegung. Hinzu kommen technisch stark veraltete Anlagen und nicht zeitgemäße Hygienestandards.

Aufgrund des Alters der Anlagen handelt es sich um nicht barrierefreie Objekte. Mobilitätseingeschränkte Menschen haben Schwierigkeiten, an den Angeboten teilzunehmen. Im Projekt soll neben der Generalsanierung auch die barrierefreie Ausgestaltung eine Rolle spielen. Photovoltaikanlagen für die Eigenstromversorgung werden in allen Bädern einen Beitrag zum Umweltschutz liefern. Daneben erhält das Freibad Wiesenttal eine Solarabsorberanlage, in Egloffstein wird ein Anschluss an das Biomasse-Nahwärmenetz der Kommune realisiert.

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