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Sanierung des denkmalgeschützten Stadtbads Sangerhausen

Das Stadtbad Sangerhausen wird saniert und damit für alle Altersgruppen und sozialen Schichten wieder attraktiv gemacht. Maßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit ermöglichen es zudem, weitere Gruppen von Nutzenden anzusprechen.

Das denkmalgeschützte Stadtbad in Sangerhausen ist durch sein langes Bestehen in zentraler Lage ein integraler Bestandteil der Region. Errichtet wurde es 1930 im architektonischen Stil des „Neuen Bauens“ nahe der historischen Altstadt und wurde seitdem nur unwesentlich überholt. Zwar konnte dadurch die historische Baustruktur erhalten bleiben, zeitgleich führte dies zu einem hohen Sanierungsbedarf. Der momentane Zustand des Bades ist gekennzeichnet durch bauliche Schäden, eine veraltete Technik und eine ineffiziente Wasserbeckenaufteilung. Zudem kann das Bad nicht barrierefrei genutzt werden, wodurch seine Funktion als Integrations-Treffpunkt nicht vollständig erfüllt wird.

Die Umgestaltung erfolgt unter Berücksichtigung der Ansprüche von Vereinen, dem Schulsport und der Öffentlichkeit, um die Attraktivität des Stadtbades zu erhöhen. Der Fokus liegt dabei auf der Herstellung von Barrierefreiheit zur Erschließung weiterer Nutzergruppen, um die soziale Integration weiter zu fördern. Dafür werden die Zugänge ins Gebäude und in die Wasserbecken modernisiert. Zusätzlich wird der umliegende Parkplatz vergrößert, um den Besucherzahlen gerecht zu werden. Durch die optimale Gestaltung und Verkleinerung der Wasserfläche können zudem die Betriebskosten gesenkt werden. Für die Herstellung eines nachhaltigen Betriebs wird ein Tiefbrunnen zur ressourcenschonenden Wassergewinnung installiert. Dank der zusätzlichen nachhaltigen und energetischen Modernisierung der Badewassertechnik trägt das Vorhaben zu den Umwelt- und Klimaschutzzielen der Bundesregierung bei.

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