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Sanierung und Erweiterung der Sporthalle Potsdam-Babelsberg

Die Bedeutung der Sporthalle des SV Motor Babelsberg in der Region soll durch die umfassenden Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten weiter gestärkt und das Freizeitangebot weiter ausgebaut werden.

Die ehemalige Industriehalle für Motorenbau (Baujahr 1910) wurde zwei-geschossig in massiver Klinkerbauweise und mit Dach aus Stahlfachwerk erbaut und seitdem ist keine umfassende Sanierung erfolgt. Das Gebäude gehört zu einem Industriebauensemble, steht selbst nicht unter Denkmalschutz. Das gesamtheitliche Erscheinungsbild sollte jedoch bewahrt werden. Ab Ende der 1950er Jahre wurde das Gebäude zur Sporthalle umgenutzt und ist seitdem Stammsitz des SV Motor Babelsberg e.V. mit verschiedenen Sparten bzw. Sportarten.

Zurzeit wird die Sporthalle zu 70 Prozent durch Vereine und Kitas und zu 30 Prozent durch Schulen genutzt. Im Stadtteil Babelsberg ist sie der Anlaufpunkt für den Breitensport, da die Anzahl an weiteren nutzbaren Sporthallen sehr begrenzt ist. Die Sporthalle ist in das gesamtstädtische Konzept zur Betreuung und Integration von Flüchtlingen einbezogen und hat außerdem eine überregionale Ausstrahlung.

Die geplanten Maßnahmen umfassten eine Grundsanierung der Gebäudehülle und der Technikanlage. Darunter fielen unter anderem die Verbesserung der bauphysikalischen Schwachpunkte in den Einscheibenverglasungen, den undichten Fenstern und Türen sowie der ungenügenden Dämmung. Die technischen Maßnahmen bezogen die Erneuerung der vorhandenen Haustechnik, der elektrischen Warmwasserbereitung und den Austausch der Innenbeleuchtung mit moderner LED-Technik ein. Des Weiteren wurde die Einfeldhalle ausgebaut. Zudem wurde die Anlage einer energetischen Sanierung unterzogen, um künftig mehr Energie und CO2 einzusparen und das Integrierte Klimaschutzkonzept der Stadt Potsdam von 2010 umzusetzen.

Die Sporthalle hat eine überregionale Vorbildfunktion zur Integration aller Bevölkerungsgruppen mit Hilfe ihres breiten Freizeit- und Vereinssports. Dies erreicht sie vor allem durch ihre außergewöhnliche Vielfalt an räumlichen und multifunktionellen Angeboten im Gebäude als Grundlage für die lange Nutzungsdauer und hohe Nutzungsintensität. Ihre Bedeutung für die Region wird insbesondere durch die begrenzte Anzahl der anderweitigen verfügbaren Sporthallen verstärkt. Um dieser Rolle auch zukünftig gerecht zu werden und langfristig hochzuhalten, war eine Verbesserung der Rahmenbedingungen notwendig, die durch die umgesetzten Maßnahmen gewährleistet wurde.

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