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Sanierung und Umgestaltung des Thermalsportbads

Im Projekt soll das vorhandene Thermalsportbad im Neuenburger Ortsteil Steinenstadt saniert und umgestaltet werden. Das Thermalsportbad befindet sich in einem naturbelassenen Umfeld in der Nähe des Rheins und ist ein Familien- und Generationenbad. Das Thermalsportbad hat eine gute regionale und auch überregionale Wahrnehmbarkeit. Hierbei dient es der Gesundheitsfürsorge, der sportlichen Betätigung von Vereinen und der Freizeitgestaltung für Bewohner der Region sowie Touristen aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus.

Städtebaulich ist das Thermalsportbad gut in die Stadtbuslinie einbezogen, es ist für alle Einwohner der Gesamtgemeinde umweltverträglich erreichbar. Für den Ortsteil Steinenstadt ist das Thermalsportbad ein siedlungsrelevantes Merkmal, das Einfluss auf die demografische Entwicklung des Ortsteils, die Lebensqualität am Ort und darüber hinaus hat. Die Bausubstanz des Bades stammt aus den 1960er Jahren und stellt eine besondere architektonische Komponente dar, die es durch die integrierenden Sanierungsmaßnahmen aufzuwerten gilt, ohne die konzeptionellen Vorgaben für ein Familienbad einzuschränken.

Die Kommune ist seit mehreren Jahren in einem Qualitätsentwicklungsprozess zur Gesundheitsfürsorge eingebunden und gehört zu den Projektkommunen des Programms "Gesund und fit in Baden-Württemberg". Das Thermalsportbad liegt in unmittelbarer Nähe zu kommunalen Einrichtungen, wie z.B. Schule, Kindergarten und Mehrzweckhalle. Das Thermalsportbad ist fester Bestandteil im Entwicklungskonzept der Stadt und gehört zu den wichtigsten Merkmalen des Unterzentrums mit seinen Zentralitätsfunktionen. Mit der Sanierung des Thermalsportbades sollen künftig die Anlagen wieder vollständig funktionstüchtig sein und der Nutzung durch den Vereins- und Schulsport und der anderen Nutzergruppen erhalten bleiben.

Da das Sportbad ebenerdig angelegt ist, kann es prinzipiell von allen Bevölkerungsgruppen, mit und ohne Behinderung oder Einschränkungen sehr gut genutzt werden. Die inklusive Umgestaltung geht hier aber über die Barrierefreiheit hinaus. Sie berücksichtigt die Bedürfnisse aller möglichen Nutzergruppen und stellt so deren soziale Integration in den Vordergrund. Auch für sozial tätige Einrichtungen und Vereine der Region wird das Bad durch die Sanierungsmaßnahmen an Attraktivität gewinnen (Lebenshilfe e.V., Behindertenwerkstätten, Haus Engel Bad Bellingen usw.). Für das Vorhaben wurde gemeinsam mit der städtischen Inklusionsvermittlerin eine Reihe von kleinen Maßnahmen im Rahmen der Sanierung abgestimmt, die allen Menschen zukünftig den Zugang zum Thermalsportbad ermöglichen werden.

Die Sanierung des Thermalsportbads umfasst sowohl Maßnahmen im Bereich der Schwimmbadtechnik als auch Umbaumaßnahmen an der Beckenform, um die Nutzbarkeit der Anlagen für erweiterte Zielgruppen zu verbessern. Ergänzend zu dem bereits vorhandenen Solarabsorber soll zusätzlich eine Solarthermieanlage zur Duschwassererwärmung eingebaut werden.

Mit der planerischen Einbeziehung der vorliegenden Nutzungsansprüche sowie der barrierefreien Ausgestaltung der gesamten Außen- und Innenanlage verfolgt das Projekt einen innovativen konzeptionellen und baulichen Qualitätsanspruch. Auch die geplante Umsetzung nachhaltiger energetischer Konzepte unterstützt diesen Aspekt und trägt zudem noch durch den geplanten Einsatz erneuerbarer Energien und der damit verbundenen Minderung der Treibhausgasemissionen zu den Klimaschutzzielen der Bundesregierung bei.

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