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Errichtung eines Naturbades

Im vorliegenden Projekt soll ein Naturbad auf dem Areal des alten Schwimmbades errichtet werden. Das zuvor in den 1960er Jahren errichtete Freibad musste aufgrund von Auflagen des Gesundheitsamtes im Jahr 2015 geschlossen werden. Schätzungen zur Sanierung haben sich im Bereich 1,5 bis 2 Mio. Euro bewegt, was in etwa einem Neubau entsprochen hätte. Die Entscheidung fiel zu Gunsten eines Naturbades, welches deutlich geringere Kosten aufweist und von der Bevölkerung befürwortet wird.

Das Objekt befindet sich in einem Biotopverband in der Nähe des Inns und in zentraler Lage des Ortes, direkt neben dem Schul- und Sportgelände. Daher kann es sehr gut für die Schwimmaus- und -weiterbildung genutzt werden. Durch moderate Eintrittspreise wird sichergestellt, dass es allen Bevölkerungsschichten zur Verfügung steht. Neben dem Sport ist das Freibad für mittlere und ältere Generationen eine wichtige Begegnungsstätte, weshalb das Bad den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Menschen innerhalb der Gemeinde stärkt. Der barrierefreie Zugang zum Naturbad ermöglicht es Menschen mit körperlichen Einschränkungen, die Anlage gleichberechtigt zu nutzen und fördert deren Integration in die Gesellschaft.

Durch die Errichtung des Naturbades wird in Zukunft eine größere Nutzerzahl angesprochen werden. Besonders die Ausgestaltung eines Schwimmbades ohne Chlornutzung wird die Gemeinde qualitativ aufwerten und die Bekanntheit über die Kreisgrenzen hinaus steigern. Als naturnahe Erholungs- und Freizeiteinrichtung wird sie zwischen den anderen künstlichen Freibädern der Umgebung einen besonderen Status erreichen und einen nachhaltigen Bedarf sowie gute Auslastung sicherstellen. Hervorzuheben ist, dass das Naturbad nur ca. 10 % der Energiekosten eines konventionellen Bades verbraucht, was größtenteils durch den deutlich geringeren Einsatz von Umwälzanlagen zurückzuführen ist. Daher unterstützt das Projekt die Umwelt- und Klimaschutzziele des Bundes.

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