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Sporthalle im Sportpark Kaltenmoor in Lüneburg

Die Doppel-Drei-Feldhalle im Stadtteil Kaltenmoor in Lüneburg ist ein wichtiger Standort für den Schul- und Vereinssport der Stadt. Eine umfassende bauliche, technische und energetische Sanierung soll sie für die Zukunft rüsten.

Die Sporthalle im Sportpark Kaltenmoor wurde in den 1970er Jahren gebaut und ist seit Beginn des Sportbetriebs in Besitz der Stadt Lüneburg. Schulen, Kindergärten und Sportvereine nutzen die Halle regelmäßig, so dass sie derzeit eine Belegungsdichte von 90 Stunden pro Woche vorweisen kann. Der Bedarf wächst weiter. So finden Sport, Bewegung und Gesundheit als soziale und integrative Ansätze durch die Nutzung der Halle eine Realisierung.

Die Halle ist ein wichtiger Bestandteil des sportlichen Lebens in Lüneburg. Aufgrund des Alters bedarf es verschiedener Sanierungsarbeiten, um das Gebäude auf einen modernen Stand der Technik zu bringen. Die geplanten Maßnahmen umfassen eine energetische Sanierung nach Passivhausstandards, eine Sanierung der Sanitäranlagen und Räumlichkeiten, die zum Teil Wasserschäden und Schimmelbefall ausweisen, eine Erweiterung der Nutzflächen für Kinderbetreuung sowie eine Neugestaltung der Außenanlagen. Im Einzelnen sind unter anderem ein vollständiger Austausch der Beleuchtungsanlagen mit Einbau von energieeffizienten Tageslichthybridröhren, eine Erneuerung der Gebäudehülle und die Umstellung der Energieversorgung auf eine hybride Photovoltaisch-Thermische Anlage vorgesehen. Die Halle soll zudem besser mit der angrenzenden Kita und der Grundschule vernetzt werden.

Die Umbaumaßnahmen dienen der Stärkung der sozial-integrativen Bedeutung der Halle und des damit verbundenen Sportprogramms im Stadtviertel. Die Zusammensetzung der Bevölkerung aus zum Teil sozial benachteiligten Einwohner/innen sowie die Veränderungen durch den demographischen Wandel erfordern einen niederschwelligen und barrierefreien Zugang zum Sport- und Freizeitprogramm. Der wachsende Bedarf und das bereits sehr umfassende Angebotsspektrum kann durch die Sanierung weiter ausgebaut werden. Das Projekt soll zukünftig als beispielhafter Sanierungsansatz für ähnliche Sporthallen gelten.

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