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Ersatzneubau einer Dreifeld-Sporthalle mit Tribühne in Lauenburg/Elbe

Ziel des Vorhabens ist die Errichtung eines energetisch und baulich verbesserten sowie barrierefreien Neubaus der gemeindeeigenen „Schul- und Vereinssporthalle“ in der Stadt Lauenburg (Elbe)

Durch die geplanten Maßnahmen erfolgt die Sicherung der schul- und wohnortnahen Sportinfrastruktur für die Nutzung durch Schulen, lokale und regionale Vereine sowie Bewohner der Stadt und Region. Mit dem Vorhaben werden mehrere Zielsetzungen verfolgt:

Die Energieeffizienz des Gebäudes soll deutlich gesteigert und somit der aktuelle Energieverbrauch drastisch reduziert werden. Dies ist wirtschaftlich nur durch die Errichtung eines Ersatzneubaus zu erreichen. Im Hinblick auf eine nachhaltige Gebäudehülle und Gebäudetechnik wird daher der aktuelle Stand der Technik beim Wärmeschutzstandard angewendet. Durch die Ausstattung des Neubaus mit einer effizienten Heizungsanlage, energiesparender Beleuchtungsanlage und einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie der zusätzlichen Nutzung regenerativer Energien, wie Wärmepumpe und Photovoltaik wird durch die Energieeinsparung eine C02-Reduzierung von 70Prozent gegenüber dem Bestand erwartet.

Die Beiträge, hinsichtlich der sozialen Integration vor Ort, bestehen in der generellen Stärkung des lokalen Schul- und Vereinssports, die mit ihren vielfältigen Angeboten und Maßnahmen die soziale Inklusion von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen unterstützen. Auch die Arbeit der örtlichen Jugendhilfe findet sich dort wiederholt in unterschiedlichen Angeboten wieder. Durch deren Projekte sollen z.B. auch Geflüchtete in der Alltagsbewältigung unterstützt werden.

Eine integrative Wirkung geht auch von der Herstellung einer generellen Barrierefreiheit aus, von der insbesondere ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen profitieren. Das Projekt ist eingebunden in übergeordnete stadtentwicklungspolitische Planungen und Leitlinien (beispielsweise das Städtebauförderungsprogramm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren und das beschlossene Konzept für die Sportstättenentwicklungsplanung). Auf eine baulich ansprechende Einbindung in das bestehende Umfeld und auf die Beachtung baukultureller Qualität wird ebenfalls besonderer Wert gelegt.

Das Projekt soll somit wichtige stadtentwicklungspolitische Impulse setzen und ist ein wesentlicher Baustein, um den Schulstandort auf dem Hasenberg für umliegende Quartiere, die Gesamtstadt und die Region erlebbarer zu machen. Neben den vielfältigen und lebendigen Angeboten soll insbesondere durch den Neubau dafür Sorge getragen werden, dass der Standort als städtebaulicher Identifikationspunkt für die Bevölkerung aus allen Schichten angenommen wird.

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