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Sanierung eines Freibades

Im Projekt soll das vorhandene Freibad „Jahnbad Miltitz“ in der Gemeinde Klipphausen saniert werden. Das Freibad liegt im Triebischtal zwischen Meißen und Nossen und ist nicht nur für die ortsansässige Bevölkerung von Bedeutung, sondern auch für den regionalen Tourismus. Auch wird es von Kindergärten, Schulen, DLRG und Sportvereinen genutzt. Dem Freibad kommt damit eine wichtige regionale Bedeutung zu. Mit je einem Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken sowie einer Liegewiese wird das Freibad von der jüngeren und auch der älteren Generation gerne genutzt und ist somit bedeutend für die soziale Infrastruktur vor Ort.

Mit der Sanierung der Becken des Freibades soll der Betrieb der Anlage auch in Zukunft wirtschaftlich und umweltverträglich möglich sein. Unter der regen Nutzung seit der letzten Sanierung in den Jahren 1992 bis 1993 wurde die Substanz der Becken stetig abgenutzt. Problematisch sind nun undichte Stellen, die sich vor allem durch einen steigenden Energiebedarf bemerkbar machen. Die Sanierung des Freibads „Jahnbad Miltitz“ umfasst sowohl Ersatzneubauten des Schwimmer- und Nichtschwimmerbeckens (voraussichtlich in Edelstahl) und der Badeplatte als auch die Erneuerung der Badewassertechnik sowie die Sanierung der Rutschenanlage, der Freianlage (inkl. Bepflanzung) und die Anpassung der Technikgebäude an neue Pumpentechnik. Bei der Sanierung der Badeplatte wird der Zugang zu den Becken und der Liegewiese barrierefrei hergestellt. Weitere Sanierungen, z.B. der Funktionsgebäude mit Duschen und WCs, sind in einer anschließenden Sanierungsphase ab 2023 geplant. Mit den Maßnahmen sollen sowohl energetische als auch soziale Nachhaltigkeit geschaffen werden, die das Freibad auch in Zukunft zu einem attraktiven Freizeitangebot der Region machen. Maßnahmen, die dies sicherstellen sollen, sind die Auswahl umweltfreundlicher Materialien, Anpassung der technischen Anlagen an den aktuellen Stand ressourcenschonender und energieeffizienter Technik und eine angepasste Bepflanzung der Freianlagen sowie die Schaffung von Parkplätzen für Menschen mit körperlichen Einschränkungen und die Erweiterung der kostenlosen Angebote des Freibads. Ein besonderes Innovationspotenzial besteht außerdem durch die weitere Nutzung von Sonnenenergie für die Badewassererwärmung.

Obwohl die städtebauliche Einordnung aufgrund der Lage des Bades in einem Gebiet mit geringer Wohnbebauung zu vernachlässigen ist, wird auf entsprechenden Sichtschutz Wert gelegt.

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