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Sanierung von vier öffentlichen Sportplätzen (Kunstrasen) in Hamburg-Mitte

Im Rahmen des Projekts sollen auf vier Sportanlagen in den Stadtteilen Hamburg-Billstedt und Hamburg-Horn die vorhandenen Großspielfelder mit Kunststoffrasen ausgestattet werden, um die Kapazitäten der Anlagen zu erhöhen und den ansässigen Vereinen die Möglichkeit zu bieten, (neuen) Bewohnerinnen und Bewohnern der Stadtteile zusätzliche Sportangebote anbieten zu können.

Die Sanierung der Spielfelder zu Kunststoffrasenoberflächen dient der Sicherstellung einer ganzjährigen, maximalen Nutzbarkeit und wird der ansteigenden Bedeutung der Sportanlagen im Sozialraum gerecht. Die Entscheidung zugunsten der ausgewählten Sportanlagen in den Stadtteilen Hamburg-Billstedt und Hamburg-Horn ergibt sich einerseits aus der besonderen Lage der Plätze (geplanter Wohnungsbau, Auslastung, Zustand, Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr etc.) und andererseits aus dem Umstand, dass die Sportinfrastruktur in diesen Stadtteilen bislang nicht oder nur partiell an Modernisierungs- und Ausbaumaßnahmen partizipieren konnte.

Das Vorhaben besitzt für Hamburg deutliche stadtentwicklungspolitische Bedeutung und ist sowohl in der Leitplanung „Stromaufwärts an Elbe und Bille“ als auch in der sogenannten Dekadenstrategie „HAMBURGmachtSPORT“ verankert. Als ein Bestandteil dieses stadtplanerischen Entwicklungsprogramms werden diverse Siedlungsprojekte berücksichtigt, mit denen der Bevölkerungszuwachs in Hamburg planerisch bewältigt werden soll. Die mit dem Antrag verbundenen Maßnahmen stellen eine nachhaltige Verbesserung der Infrastruktur dar und sichern die Versorgung der durch den Bevölkerungszuwachs im Quartier zu erwartenden Nutzer, ohne flächen- und kostenintensive Neubauanlagen. Der Betrieb ist zudem über ortsansässige Vereine und sonstige Akteure des Sozialraums sichergestellt.

Im Rahmen der integrierten Stadtteilentwicklung Billstedt-Horn nimmt die Qualifizierung und Verbesserung der Sportinfrastruktur als wichtige Infrastrukturmaßnahme eine zentrale Rolle ein. Zum einen sollen durch das Vorhaben noch bessere Sport- und Bewegungsmöglichkeiten für die Hamburger Bürgerinnen und Bürgern geschaffen werden, zum anderen der Stellenwert von Sport und Bewegung im urbanen Raum weiter ausgebaut und entwickelt werden.

Neben der Bedeutung für die Gesundheit für den einzelnen Menschen leisten die Sportanlagen aufgrund ihrer Rolle für den Sozialraum zudem einen wichtigen Beitrag für die soziale Integration. Über Sportangebote kann das Zusammenleben und die Integration auch neu hinzugezogener Menschen verschiedener Nationalitäten besonders gut unterstützt werden.

Ein Beitrag zu den Klimaschutzzielen wird durch den geringeren Energieaufwand bei Pflege und Unterhalt von Kunstrasenflächen sowie durch den Einsatz energiesparender Anlagen und Technologien bei der Sanierung der Umkleide- und Sanitärräume geleistet.

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