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Sanierung von Großspielfeldern

Im Projekt soll die vorhandene Sportanlage an der Hagenbeckstraße in Hamburg-Eimsbüttel saniert werden. Die Sportanlage ist eine der größten Breitensportanlagen in Hamburg und somit ein essenzieller Bestandteil des Vereinslebens von ungefähr zehn Sportvereinen und -verbänden. Neben den Sportvereinen wird die Sportanlage für den Schulsport und den unorganisierten bzw. privatorganisierten Freizeitsport genutzt. Die auf der Sportanlage befindliche Kunsteis- und Radrennbahn wird, neben dem Vereinssportbetrieb, im Rahmen des öffentlichen Eislaufbetriebs von mehr als 50.000 Besuchern im Jahr genutzt und besitzt damit eine hohe regionale und überregionale Wahrnehmung. Die Sportanlage liegt mitten in der Eimsbütteler Urbanisierungszone, an der Schnittstelle der aktuell und zukünftig stark wachsenden Stadtteile Lokstedt und Stellingen und ist sehr gut mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen. Eine Stärkung der zentralen Sportanlage ist Ziel des Leitbildplanes im Entwicklungskonzept „Eimsbüttel 2040“.

Die Sportfreianlagen auf dem Gelände weisen einen signifikanten Sanierungsbedarf auf. Aufgrund der starken Witterungsanfälligkeit der Tenne- und Naturrasenplätze kommt es häufig zu Sperrungen und somit zu Trainings- und Spielausfällen. Solche sollen zukünftig durch die Umwandlung in Kunststoffrasenspielfelder vermieden und zu einer signifikanten Steigerung der Nutzungskapazitäten führen. Die Eimsbütteler Sportvereine leisten in den Themenfeldern Integration und Inklusion einen erheblichen Beitrag für die soziale Gemeinschaft im Quartier (beispielsweise gibt es Fußballteams für Menschen mit Handicap). Aufgrund der starken Auslastung der zur Verfügung stehenden Sportstätten können die Sportvereine weitere interessierte Sportler teilweise nicht mehr aufnehmen. Die Sanierung umfasst die Umwandlung von drei Großspielfeldern (zweimal Tenne, einmal Naturrasen) in Kunstrasenplätze (zweimal Fußball, einmal Hockey). Gemäß „Hamburger Standard“ wird hierbei texturierte Faser mit Quarzsandverfüllung verwendet. Zudem sollen die Nebenflächen barrierefrei ausgestaltet werden, um inklusive Angebote attraktiver zu gestalten. Durch die Erneuerung der Flutlichtanlagen mit LED-Beleuchtung wird der Energieverbrauch gemindert und damit die Klimaschutzziele des Bundes unterstützt. Mit der planerischen Einbeziehung der vorliegenden Nutzungsansprüche sowie der barrierefreien Ausgestaltung der Neben- und Wegeflächen verfolgt das Projekt einen innovativen konzeptionellen und baulichen Qualitätsanspruch.

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