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Sanierung eines Freizeit- und Sportbades

Im vorliegenden Projekt soll das Güstrower Freizeit- und Sportbad „Oase Güstrow“ saniert und attraktiviert werden. Es befindet sich am östlichen Rand der Stadt Güstrow und ist ein beliebtes Ziel für Einwohner und Vereinssportler des Landkreises Rostock sowie der Region Mittleres Mecklenburg mit einem Einzugsgebiet von 350.000 Menschen. Das im Jahr 2000 fertiggestellte Freizeit- und Sportbad hat ein vielfältiges Programm in den Bereichen Freizeit, Fitness- und Rehasport, zudem wird es zur Schwimmausbildung von allen Generationen genutzt. Neben Öffentlichkeit und Schulen dient das Bad auch der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Aus- und Weiterbildung der Studierenden. Mit dem Projekt wird ein jahrelanger Instandhaltungsrückstand aufgeholt, welches das Freizeitbad auf den aktuellen Stand bringt und attraktiver gestaltet.

Die Oase besitzt aufgrund ihrer vielfältigen Angebote ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Freizeitbädern in der Umgebung. Das große Einzugsgebiet lässt eine überregionale Wahrnehmbarkeit des Projektes erkennen. Das Bad vereint als öffentliche Einrichtung Menschen aller Altersgruppen und sozialer Schichten. Außerdem gibt es soziale Projekte, wie beispielsweise das Projekt „Treffpunkt Schwimmbad“, bei dem Kinder und Erwachsene, die Arbeitslosen- oder Wohngeld beziehen, bei der Erlernung der Schwimmkompetenz unterstützt werden. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort. Durch den Einbau eines Schwimmbadlifts wird der Abbau von Barrieren weiter vorangetrieben und Menschen mit Handicap der Zugang zur Oase ermöglicht und deren soziale Integration in die Gesellschaft unterstützt. Durch die bereits genannte Breite an unterschiedlichen Nutzergruppen und Reduzierung der Betriebskosten kann eine nachhaltige Nutzung des Freizeitbades für die Zukunft erkannt werden. Im Projekt bewirkt die Erneuerung der technischen Anlagen mit innovativer Technik eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen. Die Errichtung einer Anlage für Solarthermie ermöglicht mit regenerativer Energie eine Warmwasseraufbereitung im Winter und Klimatisierung im Sommer. Zusammen mit einer Wärmerückgewinnungsanlage und erheblichen Einsparungen an Sekundärenergie unterstützt das Projekt die Umwelt- und Klimaziele des Bundes.

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