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Sanierung des Rheingau-Bades

Im vorliegenden Projekt soll das Rheingau-Bad in Geisenheim saniert werden. Das Bad befindet sich im Rheingau-Gebiet mit einem Einzugsbereich von 64.300 Einwohnern. In der Region ist es das einzige Hallenschwimmbad und besitzt daher einen besonderen Status und eine überregionale Bedeutung. Es wird aktuell von 17 unterschiedlichen Schulen des Rheingau-Taunus-Kreises, Kindergärten sowie sechs verschiedenen Vereinen (DLRG, Tauchverein, Kanusportverein, …) für die Schwimmaus- und weiterbildung genutzt. Außerdem wird das Hallenbad durch Kurse vom Baby- und Kleinkinderschwimmen bis hin zu Wassergymnastikkursen mit einer Vielzahl von Senioren und Sportbegeisterten aller Altersgruppen genutzt. Das Rheingau-Bad wurde als sogenanntes Sportbad konzipiert und verfügt über Baby-, Nichtschwimmer-, Springer- und Schwimmbecken. Durch die Vielzahl an Kursen trägt es einen besonderen Teil zur Gesundheitserhaltung durch Bewegung und Sport bei, hat aber als Begegnungsstätte auch die Funktion soziale Kontakte pflegen zu können. Daher leistet das Bad einen besonderen Beitrag zur sozialen Integration vor Ort.

Durch massive Undichtigkeiten im Beckenkopfbereich tritt das gechlorte Beckenwasser aus, wodurch es zu Schädigungen im Unter- und Erdgeschoss kommt. Ohne die Sanierung wäre die Schließung des Hallenbades unumgänglich.

Der Weg ist bereits jetzt vom Parkplatz bis zum Beckenrand barrierefrei passierbar und Umkleide sowie Sanitärbereiche sind barrierefrei gestaltet. Mit dem Projekt soll das Bad zusätzlich um einen mobilen Schwimmbadlift ergänzt werden. Damit wird die Teilhabe von Menschen mit Handicap weiter unterstützt und deren soziale Integration in die Gesellschaft gefördert. In den vergangenen Jahren haben rund 98.000 Besucher das Bad jährlich besucht, davon 14.800 Schulschwimmkinder.

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