Zum Inhalt springen

Sanierung des Olympiaskistadions in Garmisch-Partenkirchen

Das Olympiaskistadion in Garmisch-Partenkirchen ist ein historisches Denkmal der Sportgeschichte und hat sowohl lokal als auch international eine große Bedeutung. Die Sanierung soll neben dem Spitzensport weitere Sport- und Kulturnutzungen integrieren und einen Erhalt des Denkmals für die Nachwelt garantieren.

Das Skistadion wurde für die Olympischen Winterspiele 1936 erbaut und 1940 erweitert. Gelegen im Südosten des Marktes Garmisch-Partenkirchen in unmittelbarer Nähe zum nationalen Geotop Partnachklamm und Wandergebieten wie des Zugspitzgebietes ist es ein wichtiger Standort in der Region. Der Gebäudebestand stammt nahezu vollständig aus den Jahren 1933/34 bis 1940 und ist damit denkmalpflegerisch besonders relevant.

Das Stadion ist in seiner aktuellen Nutzung eine wichtige Sportstätte für nationale und internationale Skisprungwettbewerbe sowie Skiweltcup-Abfahrten und zudem ein Olympiastützpunkt für Ski alpin. Auf dem Areal finden sich unter anderem ein Ausstellungsbereich, ein Naturrasen-Fußballtrainingsplatz, Gastronomie und Sanitäranlagen. Um die künftige Nutzung des Skistadions zu gewährleisten und das geschichtsträchtige Gebäudeensemble zu erhalten, ist eine umfassende Sanierung dringend notwendig.

Geplante Maßnahmen sind die Sanierung der Ost- und Westtribüne, der Türme an den Ost- und Westeingängen, Teile der Fassaden und Dächer sowie der Sprecherkabinen und Bürotürme. Damit soll der schlechte bauliche Zustand des Stadions behoben werden. Der historische Bestand macht eine enge Zusammenarbeit mit dem bayerischen Landesamt für Denkmalpflege notwendig.

Mit den geplanten Sanierungen werden neben den internationalen Sportwettbewerben der Vereinssport und der Trainingsbetrieb gefördert. Zudem wird die Bedeutung des Stadions als wichtiger Bestandteil des Tourismusangebots in der Region gestärkt.

Bildergalerie

Newsmeldungen

Keine Nachrichten verfügbar.