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Garmisch-Partenkirchen: Olympiaskistadion

Durch die Sanierung wird der mangelhafte bauliche Zustand des historischen Olympiaskistadions mit wichtiger Bedeutung für den lokalen Tourismus behoben. Der Fokus liegt auf dem Breiten- und Vereinssport mit der Einbettung in ein nachhaltiges Nutzungskonzept.

Das Olympiaskistadion in Garmisch-Partenkirchen ist ein historisches Denkmal der Sportgeschichte mit lokaler und internationaler Bedeutung. Es wurde für die Olympischen Spiele 1936 erbaut und 1940 erweitert. Das Stadion ist durch die unmittelbare Nähe zum nationalen Geotop Partnachklamm und Wandergebieten wie der Zugspitze ein wichtiger Standort in der Region. Der Gebäudebestand stammt nahezu vollständig aus den 1930er Jahren und ist damit denkmal-pflegerisch besonders relevant.

Um die künftige Nutzung des Skistadions für nationale und internationale Skisprungwettbewerbe und Skiweltcup-Abfahrten sowie als Olympiastützpunkt für Ski alpin zu gewährleisten und das geschichtsträchtige Gebäudeensemble zu erhalten, war eine umfassende Sanierung dringend notwendig. Die Maßnahmen betreffen die unterbauten Teile der Ost- und Westtribüne, die Türme an den Ost- und Westeingängen, Teile der Fassaden und Dächer sowie der Sprecherkabinen und Bürotürme. Daneben erfolgt die Ertüchtigung der Stadioninnenflächen und die Errichtung von Umkleiden, Sanitäreinrichtungen und Nebenräumen für den Breitensport. Das Projekt befindet sich noch in der baulichen Umsetzung.

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