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Sanierung und Erweiterung des Freibades Borssum

Das aufgrund gravierender Bau- und Sicherheitsmängel geschlossene Freibad Borssum erhält dank der Sanierung eine integrale Rolle in der städtebaulichen Entwicklung des Stadtteils und verwirklicht so das Konzept sozialer Räume mit Fokus auf Integration, Klimaschutz und Barrierefreiheit.

Durch seine starke Nutzung als Freizeit-, Schul- und Vereinsschwimmbad erfüllt das Freibad Borssum eine zentrale Funktion für das Bewegungsangebot im Südosten der Stadt. Besondere Gewichtung hat dabei die 50-Meter-Bahn, die unverzichtbar für die Austragung von Schwimmwettkämpfen ist. Der Stadtteil ist einerseits durch einen kinderreichen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund und andererseits durch Wohnbereiche mit einer überwiegend älteren Bevölkerung geprägt. Aufgrund der mangelnden Barrierefreiheit war die Nutzung nicht für alle Anwohnenden möglich. Seit der Schließung aufgrund der baulichen Mängel und massiver Sicherheitsbedenken fehlt im Stadtteil zusätzlich ein Ort sozialer Begegnung. 

Im Zuge der Sanierung soll eine Aufwertung und Wiedereröffnung des Freibades ermöglicht werden, die durch den Rückbau der Ausschwimmkanäle und die daraus resultierende Senkung des Energieverbrauchs nicht nur den Klimaschutz fördert, sondern auch ein Augenmerk auf die soziale Integration legt. Sowohl die Umsetzung der Barrierefreiheit beim Zugang zum Lehrschwimm- sowie zum Planschbecken und den sanitären Anlagen, als auch die Bereitstellungen verschiedener Freizeit- und Sportangebote sollen die Attraktivität der Anlage für alle Alters- und Bevölkerungsgruppen steigern und damit den Grundstein für einen Ort des sozialen und kulturellen Austausches legen.

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