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Sanierung und Teilersatzneubau des Deggendorfer Eisstadions

Das 1937 errichtete Eisstadion im Berthold-Heckscher Sport- und Schulzentrum soll weiter saniert und um einen Ersatzneubau ergänzt werden. Damit werden den veränderten Nutzungsbedingungen verschiedener Sport-, Wettkampf- und Technikanforderungen Rechnung getragen, Energie eingespart sowie sozial-integrative und schulische Projekte gefördert.

Das Eisstadion Deggendorf liegt direkt neben dem Schulzentrum und ist Teil des überregional bedeutsamen Berthold-Heckscher Sportzentrums im Norden der Stadt Deggendorf. Es besitzt eine sehr gute direkte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, an eine Bahnlinie, an den zentralen Busbahnhof sowie an diverse Fuß- und Radwege. Für die regelmäßige Nutzung durch 45 Vereine aus sechs verschiedenen Landkreisen und insgesamt rund 97.300 Besucher pro Jahr soll das Leistungsangebot des Eisstadions erhalten, ausgebaut und auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden.

Im Zuge von im Jahr 2013 durchgeführten Sanierungsarbeiten wurden bereits provisorische Kabinenbereiche unter den Zuschauertribünen in einen neu angebauten Nebentrakt verlegt und die Dachkonstruktion erneuert. Der Eingangsbereich mit dem Betriebsgebäude befindet sich noch im ursprünglichen, über 40 Jahre alten Bauzustand. Dort sind vor allem die Technik zur Kältebereitung, die Gebäudetechnik, Heizung und Strom sowie Umkleiden untergebracht. In den beiden Obergeschossen des Betriebsgebäudes befinden sich außerdem eine Gaststätte und integrierte Wohnungen. Da sich das Gebäude in einem energetisch sehr schlechten Zustand befindet und sich die (Teil-)Nutzungen in der Eissportanlage geändert haben, soll ein neu strukturiertes Funktions- und Werkstattgebäude unter Beibehaltung der bestehenden Technikräume errichtet werden. Zudem trägt die Sanierung der Eishalle dazu bei, sozial-integrative Ziele in der Stadt und der Region zu erfüllen. Neben einer Lauflernschule für Kinder sollen dort körperlich- und kognitiv beeinträchtigte Kinder zur Förderung ihres körperlichen Bewegungsfähigkeiten unterrichtet werden sowie weitere Sportgruppen Platz finden.

Die Sanierung mit dem angesprochenen Teilersatzbau trägt durch die Anpassung der Gebäudetechnik und der Gebäudehülle wesentlich zum effizienten und sparsamen Umgang mit fossilen Brennstoffen und Strom bei. Zudem wird eine barrierefreie Erreichbarkeit gewährleistet, welche bislang völlig fehlte. Der Großteil des Umbaus und der Sanierung wird 2017 durchgeführt, sodass sämtliche Bauarbeiten bis spätestens August 2018 abgeschlossen sein sollen.

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