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Sanierung des Freibades

Im vorliegenden Projekt soll das Freibad in Brokdorf saniert werden. Brokdorf bildet zusammen mit 13 weiteren ländlichen Gemeinden das Amt Wilstermarsch. Das Freibad liegt direkt am Elbdeich und wurde im Jahr 1980 errichtet. Es besteht aktuell aus einem 25 m-Becken, Nichtschwimmerbecken, Babybecken, Wärmehalle, Kiosk, Springerbecken und Liegewiese.

Nach fast 40 Jahren Nutzung müssen die technischen Anlagen auf den neusten Stand gebracht und energetisch modernisiert werden. Außerdem verursachen Leckagen hohe Wasserverluste, welche durch eine Neuauskleidung der Becken beseitigt werden können. Nutzer des Freibades sind neben Berufstätigen und Schülern, die das Freibad als Ausgleich nutzen, auch Senioren zur Erhaltung der Gesundheit oder die örtlichen Feuerwehren. Das Freibad ist gut in die Umgebung integriert mit dem angrenzenden Elbstrand und dem Elbe-Ice-Stadion.

Die Stadt Wilster und das Amt Wilstermarsch haben mit der Bewerbung für ein Förderprogramm für kleinere Städte und Gemeinden ein Konzept erstellt, um auf die negativen Einwohnerprognosen der Zukunft zu reagieren. Eines der Leitziele ist die Profilierung der Region mit einem guten Sport- und Gesundheitsangebot, um Einwohner zu binden. Das Freibad, als ein Treffpunkt für Jung und Alt, spielt in diesem Konzept eine wichtige Rolle. In den angebotenen Schwimmkursen oder einfach beim Verbringen der Freizeit im Freibad kommen unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen zusammen, wodurch der gesellschaftliche Zusammenhalt vor Ort gestärkt wird. Durch die barrierearme Verbesserung der Becken durch Einstiegshilfen sowie visuelle und taktile Leitsysteme wird die Nutzung für körperlich- oder seheingeschränkte Personen deutlich verbessert. Dadurch leistet das Projekt einen besonderen Beitrag zur sozialen Integration für Menschen mit Handicap in die Gesellschaft. 35.000 Benutzer jährlich und bis zu 2.000 am Tag verdeutlichen eine rege Nutzung. Mit den nachhaltigen Verbesserungen des Freibades kann von einer langfristigen Nutzung über die Zweckbindungsfrist ausgegangen werden.

Mit der Erneuerung der technischen Anlagen, dem Einsatz einer Gas-Brennwert-Therme in Kombination mit einer Solarthermie und der Verkleinerung der Wasserfläche kann der CO2-Ausstoß im Jahr um ca. 30 % verringert werden, weshalb das Projekt auch die Umwelt- und Klimaschutzziele des Bundes unterstützt.

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