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Ersatzneubau der Einfeldsporthalle

Im vorliegenden Projekt soll der Ersatzneubau einer Einfeldsporthalle in Borstel-Hohenraden realisiert werden. Die Halle befindet sich im Ortszentrum der ca. 2.500 Einwohner zählenden Gemeinde, welche aus den beiden Ortsteilen Borstel und Hohenraden besteht. Nutzer der Halle sind neben Schule und Kita der ansässige Sportverein, der unterschiedlichste Betätigungsmöglichkeiten, wie beispielsweise Kinderturnen, Fußball, Yoga, Zumba, Volleyball oder Bogenschießen, anbietet. Des Weiteren wird die Halle regelmäßig für Theateraufführungen, Dorffeste, Seniorenweihnachtsfeiern oder Ausstellungen verwendet. Die derzeit bestehende Turnhalle ist nicht normgerecht und kann folglich nicht für Wettkampfausführungen genutzt werden. Dies soll durch den Ersatzneubau erreicht werden.

Das im Jahr 2016 erstellte Ortsentwicklungskonzept beinhaltet die Stärkung und Modernisierung des Ortszentrums der Gemeinde. Daraus ergibt sich ein schlüssiges Gesamtprojekt, welches das Teilprojekt 1 (Anbau von Räumen an die Schule), Teilprojekt 3 (Umwandlung der derzeitigen Turnhalle in ein Dorfgemeinschaftshaus) und das mit dieser Zuwendung geförderte Teilprojekt 2 (Ersatzneubau der Turnhalle) beinhaltet.

Der Ersatzneubau der Turnhalle wird direkt an den zuvor realisierten Anbau der Grundschule angebracht, in welchem zukünftig eine Nachmittagsbetreuung möglich ist. Damit gliedert sich die neue Sporthalle sehr gut in das Umfeld der Dorfmitte ein. In dem Gesamtkonzept „Lebendige Ortsmitte“ ist das Projekt von infrastruktureller Bedeutung, da es dazu beiträgt, die beiden Ortsteile Borstel und Hohenraden weiter zusammenwachsen zu lassen. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts in der Gemeinde.

Mit der barrierefreien und behindertengerechten Gestaltung der Halle ist es dem Verein zukünftig möglich, die Sparte Versehrtensport aufzubauen. Daher wird mit dem Projekt in besonderem Maße die Integration von Menschen mit Handicap in die Gesellschaft gefördert. Durch die Nähe zu Hamburg und dem herrschenden Wohnungsdruck verzeichnete die Gemeinde in den letzten drei Jahren einen hohen Bevölkerungszuwachs, der weiter anhalten wird, weshalb von einer langfristigen Nutzung der Sporthalle ausgegangen werden kann.

Der Ersatzneubau wird nach neuestem Stand der Technik erbaut und wird eine wesentlich bessere Energiebilanz erreichen, als ein vergleichbares Altgebäude. Daher unterstützt das Projekt ebenfalls die Umwelt- und Klimaschutzziele des Bundes.

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