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Sanierung des Regionalfreibades

Im vorliegenden Projekt soll das Freibad in Bischofsgrün energetisch und baulich saniert und Barrierefreiheit hergestellt werden. Es führt den Beinamen „Regionalfreibad“, da es für die umliegenden Städte und Gemeinden eine wichtige Freizeit-, Erholungs- und Sportstätte darstellt. Es ist in der Erlebnisregion Ochsenkopf und im hohen Fichtelgebirge das einzige beheizte Freibad, welches zuletzt im Jahr 2018 geöffnet war. Im darauffolgenden Jahr konnte es aus wirtschaftlicher und technischer Sicht nicht wiedereröffnen. Mit der Förderung kann das Freibad von Grund auf technisch und energetisch saniert und folglich wieder nutzbar gemacht werden. Zuvor wurde das Freibad neben den Besuchern zur Erholung und sportlichen Betätigung durch die ansässige Grundschule und die örtliche Wasserwacht für die Schwimmausbildung genutzt.

Im Integrierten Stadtentwicklungskonzept der Gemeinde ist das Projekt der Freibadsanierung in der sogenannten „Entwicklungsachse Sport-Freizeit-Erholung“ fest verankert, ebenso im regionalen Sportstättenentwicklungskonzept. Das sich derzeit im Bau befindliche Sportcamp Nordbayern des bayrischen Landessportverbandes wird eine zusätzliche Steigerung der Nutzerzahlen für die Zukunft bewirken. Ebenso bleibt die Funktion des Freibads als Lehr- und Schulschwimmbecken weiterhin erhalten. Damit ist eine langfristige und nachhaltige Nutzung des Freibads über die Zweckbindungsfrist gegeben. Das Freibad bietet ein Sport- und Freizeitangebot für Menschen aller Altersklassen und Nationalitäten. Damit leistet das Projekt als Treffpunkt/Generationentreff einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration vor Ort und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Schwimmerbecken soll zukünftig mittels durch Geländer gesicherter Rampen barrierefrei zugänglich sein und ein Mobile-Lifter installiert werden. Mit der barrierefreien Gestaltung der Sanitär- und Umkleidebereiche sowie der Durchschreitebecken in der gesamten Anlage wird Menschen mit Handicap gleichermaßen die Teilhabe im Freibad ermöglicht und deren Integration gefördert.

Da die Beheizung künftig über eine Solarabsorberanlage für die Becken und eine thermische Solaranlage für die Funktionsgebäude erfolgen und nur die Nacherwärmung mit einem Erdgas-Brennwertgerät erzeugt werden soll, ist eine CO2 Reduktion um bis zu 75 % möglich. Mit der Reduzierung des Chemikalien- und Wassereinsatzes durch die geplante Ultrafiltrationstechnik unterstützt das Projekt zusätzlich die Umwelt- und Klimaschutzziele des Bundes.

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