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Sanierung eines Hallen- und Freizeitbades

Im vorliegenden Projekt soll das Hallen- und Freizeitbad „wald@mar“ in Ebstorf in der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf saniert werden. Das aus dem Jahr 1950 stammende Freizeitbad zeichnet sich als eine Kombination aus Freibad und Hallenbad aus, wodurch ein ganzjähriger Parallelbetrieb möglich ist. Neben einer Nutzung durch die eigenen Grundschulen im Gebiet der Samtgemeinde wird das Schwimmbad auch von überregionalen Schulen und ansässigen Institutionen sowie gerade an Wochenenden auch landkreisübergreifend von Familien zur Freizeitgestaltung genutzt. Außerdem ist es das einzige Bad im Landkreis Uelzen, welches ganzjährig geöffnet ist. Daher kann dem Sanierungsobjekt eine überregionale Bekanntheit beigemessen werden. Der Freibeckenbereich erfüllt momentan nicht mehr die aktuellen Richtlinien und Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Technik, Energieeffizienz, Barrierefreiheit/-armut, da eine Generalsanierung seit der Eröffnung nicht stattgefunden hat. Ohne Sanierung droht daher die Schließung.

Im integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept (IEK) der Samtgemeinde ist der Sanierungsbedarf bereits erarbeitet. Aufgrund der demografischen Entwicklung ergibt sich die neue Nutzergruppe der über 55-Jährigen, welche Angebote zur gesundheitlichen Prävention benötigt. Außerdem ist die Zahl der Nichtschwimmer steigend. Mit der geplanten Sanierung steht ein neues Kombibecken zur Verfügung, welches Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken enthält. Dadurch können zukünftig Kursangebote für die genannten Nutzergruppen angeboten werden, die vorher nicht möglich waren. Mit der Herstellung der Barrierefreiheit wird die Nutzung des Bades für Senioren und Menschen mit Handicap gleichberechtigt ermöglicht, weshalb das Projekt einen besonderen Beitrag zur sozialen Integration vor Ort leistet. Der Hallenbadbereich wird von den unterschiedlichen Nutzern in der Woche bereits von 6:00 bis 21:00 Uhr nahezu voll ausgelastet. Mit der Angebotserweiterung durch die Beckensanierung kann auch für die Nutzung der Freibecken von einer nachhaltigen Nutzung ausgegangen werden. Durch die Verkleinerung der Becken auf die Hälfte der Fläche und den Einsatz innovativer Anlagen und Technik wird erhebliche Energie eingespart werden, weshalb das Projekt die Umwelt- und Klimaziele des Bundes unterstützt.

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