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Sanierung eines Kombibades

Im vorliegenden Projekt soll das Kombibad Spandau Süd im Berliner Stadtbezirk Spandau saniert werden. Es wurde im Jahr 1974 als kombiniertes Hallen- und Sommerbad erstmals in Betrieb genommen. Das Schwimmbad wird neben dem Schwimmbetrieb für Schulen und Vereine für die Schwimmaus- und -weiterbildung von allen Bevölkerungsschichten des Stadtbezirkes und darüber hinaus für die körperliche Ertüchtigung oder Erholung genutzt. Das vom Senat verabschiedete Bäderkonzept 2025 sieht die Sanierung aller Freibäder im Zeitraum 2017-2027 vor, wobei alle Außenbecken mit Edelstahl ausgekleidet werden sollen. Dadurch fallen weniger wiederkehrende Instandsetzungsmaßnahmen und geringerer Wartungsaufwand in Zukunft an.

Schwimmbäder sind häufig genutzte kommunale Einrichtungen und übernehmen wichtige soziale, kommunikative und gesundheitspräventive Aufgaben. Sie sind ein preiswertes Freizeitangebot für alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen. Für sozial schwächere Haushalte sind sie oftmals ein Urlaubsersatz in den Sommerferien. Mit der Sanierung kann das Kombibad langfristig störungsfreier und verlässlicher betrieben werden, wodurch das Projekt einen wichtigen Beitrag zur sozialen Integration vor Ort leistet. Im Jahr 2018 wurde das Bad von 94.000 Personen besucht. Mit der Beckensanierung können sich Algen nicht mehr dauerhaft an der Oberfläche festsetzen. Damit werden die hygienische Qualität und das Angebot des Freibades verbessert. Außerdem wird die natürliche Aufheizung des Badewassers befördert, was zu einer deutlich besseren Energiebilanz führt. Mit der Nutzung durch Schulen und Vereine und den hohen Besucherzahlen kann eine langfristige und nachhaltige Nutzung des Schwimmbades erbracht werden.

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