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Ersatzneubau für das Hallenbad Bad Wurzach

Das sanierungsbedürftige Hallenbad in Bad Wurzach soll durch ein neu zu errichtendes Hallenbad mit 25-m-Sportschwimmbecken sowie einem Kinderbecken und einem kleinen Dampfbad ersetzt werden, mit dem Ziel der Sicherung eines öffentlichen Hallenbades für die breite Bewohnerschaft, Vereine und Institutionen der Stadt und Region.

Das im Jahre 1972 in Betrieb genommene Hallenbad im Riedpark weist zum Teil erhebliche Mängel und Verschleißerscheinungen an der Baukonstruktion und den technischen Anlagen auf. Durch die Wiedervernässung des nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie anerkannten Gebietes „Wurzacher Ried“ (Hochmoor) und dem damit verbundenen höheren Grundwasserstand des gesamten Wurzacher Riedes wird der undichte Keller des Hallenbades am alten Standort in direkter Nähe zum Wurzacher Ried häufig geflutet. Eine Sanierung des Hallenbads am alten hochwassergefährdeten Standort im Riedpark ist aus wirtschaftlichen, ökologischen und städtebaulichen Aspekten nicht tragbar. Mit dem geplanten Ersatzneubau in der Kirschbergallee ist es möglich, den Schulen, Vereinen und der breiten Öffentlichkeit die Nutzung des Bades langfristig zu gewährleisten und städtebauliche, naturschutzfachliche und funktionelle Missstände zu lösen.

Das Hallenbad erfüllt ferner eine überregionale Funktion, da im Umkreis von 30 Kilometern kein öffentlich zugängliches Bad vorhanden ist. Für die Stadt und die Umlandgemeinden ist der Erhalt des Bades zwingend notwendig, da dort der Schulsport und der notwendige Schwimmunterricht abgedeckt werden.

Auch kommen aufgrund intensiver Vereinsarbeit im Hallenbad Menschen verschiedener Generationen und kultureller Herkunft in Kontakt und werden sozial eingebunden. Durch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e. V. findet darüber hinaus eine wertvolle Integrationsarbeit statt, indem mehr als 2.500 Migranten der Stadt in den Schwimm- und Freizeitsport eingebunden sind.

Das Vorhaben ist weiterhin eingebettet in die gesamtstädtischen Entwicklungsstrategien sowie in die quartiersbezogenen, sozialraumorientierten Stadtentwicklungsprozesse. Städtebaulich wird der Ersatzneubau an der Kirschbergallee die Maßnahmen im Bereich der Aufwertungsachse „Kurgebiet, Innenstadt und Kurallee“ komplettieren und deutlich stärken.

Darüber hinaus wird der Ersatzneubau deutlich geringere CO2-Emissionen gegenüber dem Bestandsgebäude erreichen (planerische Abschätzung von ca. 28 % CO2-Minderung) und setzt damit einen deutlichen Impuls zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung im kommunalen Handlungsbereich.

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