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Sanierung und Umnutzung des ehemaligen Bahnhofs zum soziokulturellen Bürgerzentrum

Ein kreativer Ansatz für neue Nutzungsmöglichkeiten kann nicht nur altem Bestand, sondern auch einer Gemeinde neue Perspektiven eröffnen. Beispielhaft wird in Glücksburg ein altes Bahnhofsgebäude saniert, um es neu zu beleben und auf die Bedürfnisse der Menschen anzupassen.

Als nördlichste Stadt Deutschlands zeichnet Glücksburg besonders die Nähe zur dänischen Grenze aus. 1913 erbaut, verkörpert das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude noch heute ein Erscheinungsbild vergangener Tage. Geplante Sanierungsmaßnahmen werden dem Gebäude nicht nur neues Leben einhauchen, sondern auch seine Funktion gänzlich ändern: Zukünftig soll hier ein soziokulturelles Zentrum zur Förderung der Stadtentwicklung und des deutsch-dänischen Verhältnisses entstehen. Entwickelt vom „Arbeitskreis-Kulturbahnhof“, gliedert sich das Konzept in vier tragende Elemente: eine Bibliothek, Veranstaltungs- und Treffpunkträume, das Kulturbüro und ein Repair-Cafe, das durch ehrenamtliche Mitarbeitende betrieben werden wird. Ob Musikveranstaltung, Poetry-Slam, Literaturkreis oder Sprachkurs: Der Phantasie sind bei den Möglichkeiten zur Nutzung keine Grenzen gesetzt.

Maßgebendes Kernelement wird die Schaffung von Barrierefreiheit im gesamten Gebäude sein, um dem überdurchschnittlich hohen Seniorenanteil der Bevölkerung einen Zugang zu den neuen Angeboten zu ermöglichen. Neben der Sanierung des bestehenden Gebäudes ist die Herrichtung der Außenanlage mit Spiel- und Sportmöglichkeiten geplant. Das Gebäude wird grundsaniert. Dabei werden Gebäudehülle, Dach und Fenster genauso erneuert wie die technischen Anlagen. Letzteres sorgt für eine klimaneutralere Energieversorgung und unterstützt so die Klimaschutzziele des Bundes.

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