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Sanierung und Reaktivierung der Adolf-Spieß-Halle in Lauterbach

Mit einer umfassenden Sanierung sollen die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Reaktivierung der Adolf-Spieß-Halle als Kultur-, Sport- und Stadthalle geschaffen werden.

Die Adolf-Spieß-Halle wurde im Jahr 1908 als wichtige Turn-und Freizeitstätte errichtet und wurde lange Jahre als zentraler Standort für Veranstaltungen aus Sport und Kultur genutzt. Das denkmalgeschützte Jugendstilgebäude wurde im Laufe seiner Existenz für verschiedene politische Veranstaltungen genutzt. Im ersten Weltkrieg diente die Halle als Lazarett, im zweiten zunächst als Wehrmachtslager und nach Ende des Krieges als Aufnahmelager für Geflüchtete. Das Gebäude ist ein wichtiger Teil des Stadtbildes und etabliert im Bewusstsein der Bevölkerung. Um das aufgrund des baulichen Zustands nicht nutzbare Gebäude zu einer Anlaufstelle für Sport, Kultur und Veranstaltungen zu reaktivieren, ist eine umfassende Sanierung notwendig. Einem Leerstand des geschichtsträchtigen Ortes soll so entgegengewirkt werden.

Die Entwicklung erfolgt auf Grundlage eines Betriebskonzeptes, das unter Einbeziehung zahlreicher Akteure wie Gastronomen, Vereine, Vertretern von Migrantenorganisationen entstanden ist. Die geplanten Maßnahmen umfassen den Umbau der ungenutzten Kegelbahn zum Empfangsbereich, eine Neugestaltung des Gastronomiebereiches, die Modernisierung der technischen Ausstattung mit zeitgemäßer Veranstaltungstechnik, die Sanierung der Sanitäranlagen, Überarbeitung des Brandschutzkonzepts sowie die Gewährleistung der Barrierefreiheit, unter anderem durch Einbau eines Personen- und Lastenaufzugs. Im Rahmen einer Forschungsarbeit an der TU München werden derzeit durchführbare Maßnahmen zur energetischen Sanierung zusammengetragen. Voraussichtlich werden diese unter anderem die Erneuerung der Fenster, die Dämmung des Dachs sowie einen Austausch der Heizungs- und Lüftungsanlage beinhalten.

Mit Hilfe der Maßnahmen kann die Halle wieder in Betrieb genommen werden und kann damit den wachsenden Bedarf an Veranstaltungsräumlichkeiten für Sport und Kultur decken. Für die Planungen werden lokale Vereine, Verbände und Organisationen einbezogen, um eine optimale Auslastung unter sozialen und integrativen Gesichtspunkten zu gewährleisten.

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