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Auftakt zum Kur- und Heilwald - Neubau einer Sport- und Mehrzweckhalle in der Gemeinde Heringsdorf

Ersatzneubau der Sport- und Mehrzweckhalle Heringsdorf zur Sicherung der mehrfachnutzbaren, öffentlichen, sozialen Infrastruktur für Schul- und Kitasport, die breite Bewohnerschaft, Vereine und Institutionen der Stadt und Region.

Die Gemeinde Heringsdorf plant den Ersatzneubau einer Sport- und Mehrzweckhalle mit überregionaler Ausstrahlung und Orientierung an den baupolitischen Zielen des Bundes.

Dieser geplante Ersatzneubau für die stark sanierungsbedürftige Leichtbau-Sporthalle ermöglicht eine bedarfsgerechte Nutzungsstruktur, räumliche Flexibilität und Gleichzeitigkeit der verschiedenen Nutzergruppen. Neben einer Hallenfläche stehen zukünftig Räume für Gymnastik, Fitness, Tanz, Konditions- und Krafttraining zur Verfügung. Die Planung des neuen Gebäudes orientiert sich an den Grundsätzen der Baukultur, der Nachhaltigkeit, der Energieeffizienz und des sozialen Miteinanders.

Die Nutzung der Halle ist für den Schul- und Kitasport mehrerer Schulen und Kindertagesstätten der Ortsgemeinde  sowie von Nachbargemeinden der Seebäder Bansin und Ahlbeck vorgesehen. Darüber hinaus soll die Halle von lokalen Vereinen für regelmäßige Austragung überregionaler Wettkämpfe sowie für die Sport- und Gesundheitsakteure in der Tourismusgemeinde Heringsdorf offen sein. In den Neubau werden ein Infozentrum und ein Veranstaltungsraum für den „1. Kur- und Heilwald“ in Mecklenburg-Vorpommern integriert. Das Projekt soll ein Ort der Inklusion und des Miteinanders sein.

Die Sporthalle ist in ihrer Lage zentral im Ort gelegen, sowohl zu Fuß, mit dem Fahrrad, aber auch mit dem öffentlichen Nahverkehr wie Bus oder  Bahn erreichbar.

Eine Nachhaltigkeit des Projektes ist durch die positive demographische Entwicklung einhergehend mit positiven Schülerzahlen (einschließlich zeitweiliger Schüler aus Kuren) und dem zahlenmäßig hohen Bedarf aus der Nutzung durch Schul-, Vereins- und Freizeitsport gegeben. Diese hohe Dichte kann durch die alte Sporthalle derzeit nicht abgedeckt werden.

Das Entwurfskonzept verbindet einen innovativen und besonders hohen baukulturellen und ökologischen Qualitätsanspruch mit der Anforderung an nachhaltiges, energieeffizientes Bauen. Klimaschutz wird durch eine speziell gedämmte Bauhülle sowie durch eine emissionsarme Bauweise und Materialverwendung erreicht und die Maßnahmen auf ein Minimum an Primärenergieverbrauch und bewusster Reduzierung des CO2-Ausstoßes gerichtet.

Die körperliche und soziale Barrierefreiheit ist ein selbstverständliches Ziel des Projektes der Mehrzweckhalle und wird insbesondere durch die spezifische Grundrissgestaltung, durch Aufzug und Orientierungssysteme nach dem "Zwei-Sinne-Prinzip" für verschiedene Formen des Handicaps gewährleistet.

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