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Kulturmarktplatz Goslar

Am ehemaligen Schulstandort „Hauptschule Kaiserpfalz“ soll mit dem Kulturmarktplatz ein neues Zentrum für Kultur, Kommunikation und Integration geschaffen werden.

Mit dem Kulturmarktplatz Goslar soll ein einzigartiges Zentrum für Goslar und die Region geschaffen werden, das Archiv, Bibliothek, Kinderbetreuung und Museum an einem Ort zusammenführt und als kommunikative und erlebnisorientierte Einrichtung miteinander verbindet. Der Komplex der Schule, die 2014/2015 als Standort aufgegeben wurde, umfasst vier Gebäudeflügel mit Innenhof und ist am Museumsufer im Kerngebiet des Weltkulturerbes Altstadt Goslar gelegen.

Die Sanierungspläne für das unter Denkmalschutz stehende Gebäude umfassen eine energetische Erneuerung des Bestands sowie eine barrierefreie Anpassung u.a. der Sanitäranlagen. Des Weiteren wird ein neuer Haupteingang geschaffen, durch den ein Zugang aus Richtung der Platzanlage am Museumsufer ermöglicht werden soll. Ein Anbau im Innenhof ist als Kommunikationszentrum mit Leseterrasse geplant, an den sich Bibliothek und Archiv anschließen.

Mit Hilfe der geplanten Maßnahmen soll ein Ort der Kommunikation, Freizeit sowie Bildung und Integration ins Leben gerufen werden, der auch über die Stadtgrenzen hinaus wirkt und die Region bereichert. Das Projekt ist Teil des Stadtentwicklungskonzepts „ISEK 2025“ der Stadt Goslar und erfüllt darin festgelegte Leitlinien wie stärkere Konzentration und Vernetzung der Bildungs- und Kultureinrichtungen. Stadtbibliothek und Archiv bekommen in diesem Zuge die schon länger benötigten größeren Räumlichkeiten. Die bereits mehrfach neu eingerichtete Hortgruppe findet vor Ort ebenso neue und dauerhafte Räumlichkeiten.

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Newsmeldungen

| Goslar | Programm

Baustart für Großprojekt Kulturmarktplatz

Mit der Enthüllung des Bauschildes durch Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk haben die Bauarbeiten am Goslarer Kulturmarktplatz offiziell begonnen. Der Umbau der ehemaligen Hauptschule Kaiserpfalz zum neuen Kulturmarktplatz soll insgesamt rund 8,6 Mio. Euro kosten, wobei fast 50 Prozent durch Fördermittel finanziert werden. Diese entstammen dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

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