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medienWERK – Studio für digitale Kommunikation und Film

Mit dem „medienWERK“ wird der Schritt in die digitale Zukunft der ländlichen Räume und der Bedarf im Bereich der Weiterbildung und Nutzung der digitalen Medien unterstützt.

Mit dem Projekt der Stadt Eschwege wird ein Ersatzneubau für das „medienWERK – Studio für Kommunikation und Film im Werra-Meißner-Kreis“ errichtet. Das medienWERK bezeichnet sich selbst als lebendiges Haus aller Generationen für Medien- und Kulturarbeit.

Es handelt sich um eine Bildungseinrichtung für Bild, Ton und neue Medien. Das generationsübergreifende Angebot der Institution richtet sich insbesondere an Kinder, Jugendliche, Senioren und Migranten und alle Kreativschaffende der Bereiche Kunst und Kultur. Ebenso findet eine Zusammenarbeit mit den regionalen Schulen statt. Mit seinem Angebot an Praktikumsplätzen, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen sowie Weiterbildungsmaßnahmen für die Zielgruppe der Lehrer und Schüler kann das medienWerk auch im Hinblick auf die soziale Integration vor Ort eine besondere Wirkung aufweisen. Eine Vielzahl von Projekten wurden von der Institution betreut und fertiggestellt, die auch zu einer überregionalen Bekanntheit geführt haben.

Das medienWerk ist derzeit in einem Gebäude untergebracht, welches 1981 als temporäres Bauwerk für Sozialräume der Stadtwerke errichtet wurde. Bei dem Gebäude handelt es sich um eine eingeschossige Baracke in Leichtbauweise, welche nicht den baulichen Ansprüchen hinsichtlich energetischer Aspekte genügt und nicht mehr sanierungsfähig ist.

Die Baracke befindet sich auf dem Gelände des E-Werks. Das ehemalige städtische Elektrizitätswerk wurde umfassend denkmalgerecht saniert und hat 2009 den Hessischen Denkmalschutzpreis gewonnen. Es ist als Kulturfabrik mit einem Veranstaltungssaal über die Grenzen von Eschwege hinaus bekannt. Dazu unterhalten verschiedene Institutionen wie der Arbeitskreis Open Flair, das Junge Theater Eschwege, das Regionalradio RundFunk Meißner und der Kreisjugend-ring Eschwege im Gebäude Büro-, Projekt- und Seminarräume.

Der Neubau soll sich strukturell und optisch in die Gesamtanlage einbetten und durch seine Gestaltung und moderne Nutzung auszeichnen. Geplant wird ein Gebäude, das flexibel nutzbar ist und somit der Umsetzung eines bedarfsgerechten Raumkonzepts dient. So sind beispielsweise ausreichend große Kabelschächte für neue Technologien angedacht, genauso wie flexible Wände, damit Raumgrößen ohne größeren Aufwand verändert werden können.

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Newsmeldungen

| Eschwege | Programm

Netzwerktreffen der 2. Förderrunde in Eschwege

Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den geförderten Kommunen der zweiten Förderrunde und von Seiten des Fördergebers trafen sich zu einem zweitägigen Netzwerktreffen in Eschwege, um sich kennenzulernen und erste Erfahrungen bei der Projektumsetzung auszutauschen.

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