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Sanierung und Umbau des Komplexes Nauener Platz in Berlin als soziokulturelles Zentrum

Der Komplex Nauener Platz bietet eine einzigartige Kombination verschiedener sozialer Dienste an einem Ort, die eine große Bedeutung für die Gesellschaft des Bezirks Wedding haben. Die Sanierung soll die Bedingungen der Arbeit vor Ort verbessern.

Der Komplex Nauener Platz, mit den Gebäudeteilen Reinickendorfer Straße 55 und Schulstraße 101, ist Heimat des „Haus der Jugend“ mit den Schwerpunkten Kinder- und Jugendarbeit, des Familienzentrums Nauener Platz, des Sozialpädagogischen Dienst Region Wedding, der Erziehungs- und Familienberatungsstelle sowie des Kinder- und Jugendbüros. Mit dieser Bündelung der verschiedenen Einrichtung ist der Komplex Nauener Platz einzigartig in Berlin.

Das Quartier Wedding ist sehr heterogen in seiner Zusammensetzung. Neben vielen Einwohnern mit Migrationshintergrund ist der Stadtteil geprägt von über 65-jährigen Bürgern mit deutschen Wurzeln. Vor diesem Hintergrund dient die Einrichtung als Anlaufstelle für Bürger jeder Altersstufe, um gemeinsam Freizeitaktivitäten nachzugehen, darunter Theaterprojekte, Kochkurse, u.a. organisiert durch Mütter aus dem Viertel. Außerdem bieten die Mitarbeiter dort Beratung und Hilfestellung für Jugendliche und Eltern sowie Projekte für stark schuldistanzierte Jugendliche und Flüchtlinge an. Die Einrichtungen agieren als ein gesamtumfassendes Soziokultur- und Beratungszentrum.

Der Gebäudekomplex stammt ursprünglich aus den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Um die Bedingungen vor Ort zu verbessern und an aktuelle Energiestandards anzupassen, sind zahlreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig. Die Maßnahmen dienen der stetigen Verbesserung der Bedingungen für das Zentrum und sollen eine moderne soziokulturelle Arbeit ermöglichen, damit zukünftig noch mehr Bürger die Angebote nutzen und das soziale Klima im Quartier dadurch gestärkt wird.

Neben Verbesserungen des Wärme- und Schallschutzes sind eine Sanierung der Fassaden und eine Erneuerung der technischen Ausstattung geplant. Weiterhin werden die Sanitäreinrichtungen modernisiert und die Räume der Kinder- und Jugendeinrichtungen neu strukturiert, um eine bessere Auslastung erzielen zu können. Auch die Barrierefreiheit soll in Zukunft unter anderem durch den Einbau eines Aufzugturms gewährleistet werden.

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