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Sanierung und Umnutzung des baufälligen Vorschlosses im Schloss Lauenstein in Altenberg

Das größtenteils leerstehende Vorschloss des Schlosses Lauenstein soll saniert und zu einer Begegnungsstätte für Kinder und Jugendliche sowie zu einer Wohnstätte für Flüchtlinge (Familien und unbegleitete Minderjährige) umgestaltet werden.

Das Schloss gehört zur Stadt Altenberg und befindet sich im Stadtteil Lauenstein. Der Ortsteil Lauenstein reicht historisch zurück auf die Errichtung einer Grenzburg zu Böhmen im 12. Jahrhundert. Das Schloss, das um 1600 nach einem Brand anstelle der Burg errichtet wurde, ist als Beispiel sächsischer Renaissancearchitektur auch über die Region hinaus ein wichtiger touristischer Anziehungspunkt. 

Das Hauptschloss beherbergt denkmalpflegerisch sehr wertvolle Räume mit kultureller Nutzung als Zeugnis der Schlossgeschichte und Veranstaltungsräume sowie seit 1980 das Osterzgebirgsmuseum. Der Schlosshof und das anschließende Vorschloss dagegen befinden sich in einem desolaten baulichen Zustand und sind größtenteils ungenutzt.

Das geplante Projekt sieht eine nachhaltige bauliche Sanierung und eine nutzungsbedingte Revitalisierung des Schlosshofareals vor. Es sollen Wohnungen für Flüchtlinge (Familien und unbegleitete Minderjährige), eine Begegnungsstätte zur Integration von Kindern und Jugendlichen sowie Sport- und Freizeiträume angeboten werden. Auch Übernachtungsmöglichkeiten für Schulklassen sind angedacht. Langfristiges Ziel ist die Wiederherstellung der historischen Bedeutung des Schlosses als städtebaulicher Mittelpunkt in Lauenstein und die Verbesserung des städtischen Umfeldes.

Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes soll im Zuge der Sanierung durch ein detailliertes Energiekonzept auf die unterschiedlichen Nutzungen eingegangen werden. Möglichst viele Räume sollen barrierearm ausgebildet werden.

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