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Sanierung der Festspieltribüne

Im vorliegenden Projekt soll die Freilichttribüne/Kulturstätte in Waldmünchen saniert werden. Sie besteht in der aktuellen Form mit der überdachten Tribüne seit dem Jahr 1975. Die Kulturstätte liegt am sogenannten Schlossberg und ist an das Ensemble der ehemaligen Burganlage angegliedert. Umrahmt von der historischen Stadtmauer integriert sich das Objekt besonders gut in das Umfeld. Die Tribüne bietet Platz für 650 Besucher. Die Nutzung reicht von Musicals, Opern und Konzerten bis hin zu Gottesdiensten sowie dem seit über 70 Jahren ununterbrochen an dieser Stelle stattfindenden Festspiel „Trenck der Pandur“, welches eine überregionale Bekanntheit ausstrahlt und zahlreiche Gäste anlockt. Jährlich engagieren sich über 350 Ehrenamtliche für den Erhalt dieser langjährigen Tradition, gepaart mit wechselnden Veranstaltungen. Das Projekt ist in mehreren städtischen Konzepten und Strategien verankert und befindet sich inmitten eines ausgewiesenen Sanierungsgebietes.

Durch den Ausbau der Tribüne mit einem wetterunabhängigen „Ort zum Einfinden/Ankommen/Zusammensein“ wird diese von der reinen Nutzung als Zuschauerplätze zu einer Begegnungsstätte weiterentwickelt. Die hohe Zahl der ehrenamtlich agierenden Laiendarsteller verdeutlicht den hohen Stellenwert und die Identifikation der Bevölkerung. Die Kulturstätte zeichnet sich durch die generationsübergreifende Beteiligung der Bevölkerung aus. Mit dem Projekt wird daher der gesellschaftliche Zusammenhalt vor Ort gestärkt.

Bei der Sanierung wird bei Zuwegung und Sanitäranlagen auf eine barrierefreie Gestaltung geachtet und barrierefreie Sitzflächen geschaffen. Damit leistet die Maßnahme einen besonderen Beitrag zur sozialen Integration von Menschen mit Handicap in die Gesellschaft. Mit der Sanierung kann die Attraktivität des Objekts und die Lebensqualität im Ort gesteigert werden. Das Engagement der Bevölkerung für die Kultur- und Festspieltribüne lässt eine nachhaltige und langfristige Nutzung für die Zukunft erkennen.

Da die Wärmeversorgung künftig aus einem Heizkraftwerk aus reinen Holzhackschnitzeln erfolgt (vorher Elektro/Gas) und die Beleuchtung/Präsenzmelder auf LED-Technologie umgestellt wird, unterstützt das Projekt ebenso die Umwelt- und Klimaschutzziele des Bundes.

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