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Sanierung der Villa Schlikker

Die Villa Schlikker soll im Zuge der Sanierung zu einem Friedenslabor umgebaut werden, an dem die Erinnerung der NS-Zeit aufgearbeitet wird. Durch verschiedene Maßnahmen wird der gesellschaftliche Diskurs zwischen Angehörigen aller Alters- und sozialen Schichten gefördert.

Eingebunden in das Museumsquartier der Stadt Osnabrück bietet die im Jahr 1900 erbaute denkmalgeschützte Villa Schlikker Besuchenden die Möglichkeit, die stadtgeschichtliche Abteilung des Museums Osnabrück zu betrachten. Die Bausubstanz ist aktuell in einem ungenügenden energetischen Zustand. In Anlehnung an den „Masterplan 100% Klimaschutz“ der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ soll die energetische Sanierung zur Steigerung von Energieeffizienz und Energieeinsparung führen. Zudem wird die Villa im Rahmen der Ausrichtung des Osnabrücker Museumsquartiers am Thema Frieden zu einem Friedenslabor werden.

Unter Betrachtung der Vergangenheit der Villa als ehemalige Zentrale der NSDAP wird sie durch die Neuausrichtung zum Ort der Erinnerung an die NS-Zeit und deren Opfern und Rettern sowie die Aufarbeitung der Täterschaft. Zukünftig sollen Dauer- und Sonderausstellungen sowie moderierte Publikumsbegegnungen der Bevölkerung eine aktive Beteiligung an Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders auf unterschiedlichen Ebenen ermöglichen. Dies schließt zum einen Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Quartieren ein, denen ein Aktionsraum neue Perspektiven eröffnen soll. Zum anderen wird durch den barrierefreien Umbau der Villa der Zugang für Menschen mit Behinderung möglich. Der Aspekt Klimaschutz findet durch die energetische Sanierung des Gebäudes Beachtung, wodurch Energiebedarf und Treibhausgasausstoß reduziert werden können.

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