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Sanierung und Ausbau des denkmalgeschützten Z-Baus zu überlokalem Kulturort

Auf dem ehemaligen Kasernenareal wurden mit der Sanierung die optimalen Voraussetzungen geschaffen, um das Gebäude des Z-Baus als Standort für Pop- und Gegenwartskultur mit überregionaler Strahlkraft zu etablieren und hierdurch zur Integration und Vernetzung vor Ort beizutragen.

Der Z-Bau ist Teil einer Kasernenanlage aus der Zeit des Nationalsozialismus mit guter Anbindung an die Nürnberger Innenstadt. Gerade der historische Hintergrund wirft ein besonderes Licht auf den 2010 erfolgten Beschluss, das Gebäude dauerhaft als Produktions- und Veranstaltungsort für innovative und experimentelle Kulturformen zu nutzen. Der erste Bauabschnitt der notwendigen Sanierungsarbeiten wurde bereits abgeschlossen. Ende 2015 wurde im Z-Bau der Betrieb des Kultur- und Begegnungszentrums aufgenommen.

Um optimale Voraussetzungen für die Etablierung des Z-Baus als Kultur- und Begegnungszentrum unterschiedlichster gesellschaftlicher Gruppen zu schaffen und die sozial-integrativen, stadtentwicklungs- und kulturpolitischen Zielsetzungen weiter voranzutreiben, waren im Zuge eines zweiten Bauabschnitts weitere Maßnahmen zu Sanierung und Umbau erforderlich. Dazu gehörten der Ausbau des großen Saals zu einer Veranstaltungshalle für 1.000 Personen, die Erschließung von acht zusätzlichen Musikübungsräumen, die Einrichtung einer Bistroküche sowie die Dachsanierung und Installation einer neuen Lüftungsanlage.

Der Z-Bau leistet einen Beitrag zur Schließung einer kulturpolitischen Lücke im Bereich Pop- und Gegenwartskultur in Nürnberg mit überregionaler Strahlkraft. Die subkulturelle Ausrichtung birgt Potential, gerade Menschen anzusprechen, die über konventionelle Formen der Bürgerbeteiligung nicht erreicht werden. Offene Räume unterschiedlicher Größe für verschiedene Kunst- und Kulturformen dienen der Förderung von Selbstorganisation und ehrenamtlichen Engagements. Gemeinsames Musikerlebnis und Freizeitgestaltung im Z-Bau erhöhen Toleranz und soziale Kompetenz und tragen so zum Gelingen der Integration von (überwiegend jungen) Menschen mit und ohne Migrationshintergrund bei. Als Baustein des aktuellen Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes Nürnberg Südost bietet die Einrichtung Möglichkeiten der räumlichen Vernetzung zwischen den angrenzenden Stadtquartieren. Hochwertige (Kultur-)Veranstaltungen im Z-Bau treiben eine Imageverbesserung des wachsenden Stadtteils voran.

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Newsmeldungen

| Kultur | Nürnberg

Ein Glücksfall für die Stadt Nürnberg

Nach der anderthalbjährigen Sanierungsphase zeigt sich der Z-Bau rundherum erneuert. Gunther Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat feierte gemeinsam mit Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, den Verantwortlichen vor Ort sowie rund 200 Gästen die Fertigstellung des Hauses für Gegenwartskultur.

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| Nürnberg | Kultur

Neues Dach für den Z-Bau in Nürnberg

Beim Haus für Gegenwartskultur in Nürnberg konnte mit der Fertigstellung des Daches ein wichtiger Meilenstein im Projektverlauf gefeiert werden. Mit dem Ausbau des großen Veranstaltungssaals steht bereits die nächste Etappe der Sanierung an.

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