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Sanierung des BIS-Zentrum für offene Kulturarbeit

In Mönchengladbach werden zwei denkmalgeschützte gründerzeitliche Villen saniert. Dadurch kann der Kulturverein als Nutzer der Gebäude seine kulturelle integrative Arbeit im Quartier aufrechterhalten und erweitern.

Die denkmalgeschützten Villen entstanden bereits im letzten Drittel des 19. und der ersten Dekade des 20. Jahrhunderts. Sie gehören zu den wenigen Gebäuden, welche von den Schäden des zweiten Weltkriegs verschont geblieben sind und zeigen deshalb eindrucksvoll die Baukultur des Wilhelminischen Zeitalters. Genutzt werden die Villen vom „BIS-Zentrum für offene Kulturarbeit e.V.“ für verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen mit den Schwerpunkten Film, Literatur, Musik, Theater, Tanz und Gymnastik. Die Arbeit des Vereins ist von besonderer Bedeutung, da sich seine Wirkungsstätte in einem heterogenen Quartier mit einem hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund und Sozialleistungsempfangenden befindet. Hier leistet der Verein aktiv Integrationsarbeit durch kulturelle Veranstaltungen.

Damit in Zukunft eine noch stärkere Wirkung im Quartier erzielt werden kann, werden die Gebäudeteile, die aktuell aus statischen Gründen nicht nutzbar sind, ertüchtigt und die Gebäudehülle saniert sowie die Villen auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Die Erneuerung der Wärmedämmung führt zu einer Verbesserung der energetischen Bilanz und leistet einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Außerdem wird durch gezielte Maßnahmen hinsichtlich der Barrierefreiheit, der Zugang zu den Gebäuden und die Teilhabe an Veranstaltungen für Menschen mit Behinderung, Familien mit Kleinkindern und Senioren erleichtert.

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