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Sanierung der alten „Bürgermeistervilla“

Die vom Architekten Hans Lühn entworfene Bürgermeistervilla befindet sich baulich in einem schlechten Zustand. Nach der ganzheitlichen Sanierung soll sie als Galerie mit integrierter Dauerausstellung zum Leben und Werk des bedeutenden Lingener Architekten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Die Stadt Lingen weist als größte Stadt des Landkreises Emsland mit allen wichtigen infrastrukturellen Einrichtungen die zentralen Merkmale eines Mittelzentrums auf. Kulturelles Kernelement der städtebaulichen Entwicklung ist die von Hans Lühn Anfang der 1920er Jahren erbaute Bürgermeistervilla, die wegen des baulichen Zustands schon lange Zeit leer steht. Die geplante Sanierung der Villa im neoklassizistischen Stil soll dies ändern, da der Erhalt des historischen Gebäudes für die Kommune oberste Priorität hat. Der Komplettausbau vom Keller bis ins Dachgeschoss wird Platz für eine Galerie mit Dauerausstellung als Erinnerung an den Architekten des Gebäudes schaffen. Lingen besitzt kulturell eine große überregionale Wahrnehmbarkeit. Vor allem die aufblühende Kunstszene in den Hallen des alten Eisenbahnwerkes bereichert die kulturelle Landschaft der Stadt immens. Die Sanierung der Bürgermeistervilla unterstützt diese Entwicklung, da durch die entstehende Galerie und den Erhalt des historisch sehr relevanten Gebäudes die Anziehungskraft von Lingen gesteigert und ein Beitrag zur sozialen Integration geleistet werden.

Bei der Sanierung wird auf barrierefreie Zugänge geachtet, auch um ein diverses Angebot an kulturellen Veranstaltungen für generationsübergreifende Begegnungen zu fördern. Somit wird die Lühnsche Bürgermeistervilla ein wichtiges Bindeglied und Schwerpunkt des städtebaulichen und kulturellen Gesamtensembles.

 

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