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Sanierung und Umnutzung des Industrieensembles zum Sängerstadt Kultur-, Kunst- und Kongresszentrum Finsterwalde

In der Sängerstadt Finsterwalde wird ein innerstädtisches, denkmalgeschütztes Industriegebäudeensemble zu einer multifunktionalen Stadthalle umgebaut.

In der Stadt gibt es trotz der zunehmenden, überregionalen Bedeutung als „Musikstadt“, insbesondere für Chorgesang bisher keine Stadthalle oder vergleichbare Veranstaltungsräume. Mit der Entwicklung des Stadthallenkomplexes will die Stadt ein Kulturareal mit Leuchtturmcharakter errichten. Den konkreten Umsetzungsplanungen ist ein Architekturwettbewerb im Jahr 2012 vorausgegangen, bei dem die Sanierung des Bestandes der alten Industrieanlagen im Vordergrund stand. Der Gebäudekomplex steht unter Einzel-Denkmalschutz.

Die Sängerstadt Finsterwalde hat sich zu einem überregionalen Kulturstandort entwickelt. Hier findet u.a. das jährliche Brandenburgische Chorfest statt. Die Stadt Finsterwalde ist Zentrum des sogenannten Regionalen Wachstumskerns Westlausitz, mit einem Einzugsbereich von etwa 70.000 Einwohnern.

Der Standort der neuen Stadthalle befindet sich mitten im Zentrum der Stadt und das Gesamtvorhaben setzt sich aus mehreren, umfangreichen Teilabschnitten zusammen.

Die einzelnen Teilmaßnahmen werden in einer Kombination unterschiedlicher Fördermitteln finanziert: Mitteln aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung  in Verbindung mit dem Förderprogramm  des Landes Brandenburg zur Nachhaltigen Entwicklung von Stadt und Umwelt, Städtebaufördermittel des Landes Brandenburg, Mittel aus dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur sowie den notwendigen Eigenmitteln der Stadt.

Durch die Gesamtmaßnahme wird darüber hinaus das touristische Angebot und die touristische Anziehungskraft des Mittelzentrums Finsterwalde deutlich gestärkt. Die neue Stadthalle wird der Sängerstadtregion nachhaltige touristische und wirtschaftliche Impulse verleihen. Zukünftig sollen kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen, Kongresse, Tagungen und Konferenzen in der „Sänger-Stadthalle“ stattfinden.

Umfang der Teilmaßnahmen im Bundesprogramm sind die wärmetechnische Erschließung, die Ausstattung mit küchentechnischen Anlagen, automatische Zuschauerpodien, automatische Bühnenelemente und Traversen, hochwertige Licht-, Audio- und Videotechnik sowie fest verbaute Veranstaltungstechnik. Die nutzungsspezifischen, fest verbauten Ausstattungsgegenstände wie Künstlergarderoben, Bühnenvorhang und das Kassensystem sind ebenfalls Bestandteil des Projektes.

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