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Sanierung des ehemaligen Kursaals und Umbau zu einem Multifunktionshaus / Begegnungsstätte

Im Projekt soll der vorhandene Gebäudekomplex bestehend aus einem stillgelegten Mineral-Thermalbad und einem Veranstaltungsbereich der Bereich des Kursaals saniert und zu einer multifunktionalen Versammlungs- und Veranstaltungsstätte umfunktioniert werden. Baulich betrachtet handelt es sich bei dem Gebäudekomplex um ein halbrundes Gebäude mit verschiedenen Funktionsräumen verteilt über Erd- und Kellergeschoss. Im Projekt selbst soll das Gebäude vom Kursaal bis zu einer Physiotherapiepraxis saniert werden. Die Praxis sowie das Therapie- und Thermalbad bilden hier keinen Bestandteil mehr. Diese Bereiche sollen abgerissen, begrünt und in den Kurpark integriert werden.

Der Gebäudekomplex liegt am Kurpark und weist durch die Verankerung in der Gemeinde eine gute regionale Ausstrahlung auf. Mit der Sanierung und dem geplanten Angebot an multifunktionalen Räumlichkeiten und dem Veranstaltungsbereich sollen künftig vielfältige soziale und integrative Angebote und Einrichtungen gebündelt und durch deren strukturierte, räumliche Verbindung auch eine inhaltliche Vernetzung erreicht werden. Damit kann das Gebäude auch überregional wahrgenommen werden und eine Vielzahl an Zielgruppen erreichen. Für die künftige Nutzung vorgesehen sind u.a. die ortansässigen Chöre, die Volksbühne, der Sportverein, die Landfrauen, der Unterstützungskreis Flüchtlinge, der Arbeiter-Samariter-Bund, die Jugendpflege, die Seniorenarbeit und die touristische Arbeitsgemeinschaft. Durch die Vernetzung der unterschiedlichen Institutionen und der Förderung eines generationsübergreifenden Austauschs kann auch ein begründeter Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt geleitet werden.

Mit der barrierefreien Ausgestaltung der Gebäude werden zudem auch die mobilitätseingeschränkte Bevölkerung und insbesondere Senioren eingegliedert. Das Multifunktionshaus steht somit nachhaltig für eine langfristige Perspektive sozial-integrativer Einrichtungen im ländlichen Raum und ist aufgrund seines Kooperation- und Raumkonzepts richtungsweisend und zukunftsfähig. Durch die Sanierung des Gebäudeteils rund um den ehemaligen Kursaal soll dieser Bereich künftig wieder voll nutzbar sein und für kulturelle Veranstaltungen, Jugend- und Vereinsarbeit zur Verfügung stehen. Mit der geplanten Multifunktionalität der Räumlichkeiten kann ein innovativer, konzeptioneller Qualitätsanspruch gewährleistet werden. Die energetische Sanierung des Gebäudes und der damit verbundene geringere Heizenergieverbrauch unterstreichen zudem die Klimaschutzziele des Bundes.

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