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Sanierung und Erweiterung des Hauses der Jugend in Pforzheim

Das Pforzheimer Haus der Jugend, das auf dem Gelände des Benckiserparks bereits seit 1949 eine Heimat hat, soll grundlegend saniert bzw. umgebaut werden, um so dem geänderten Bedarf einer integrativen sozialen Arbeit gerecht zu werden.

Die Stadt Pforzheim erhielt 1918 von der Industriellenfamilie Benckiser einen Teil ihrer privaten Parkanlage mit Wohngebäuden als Schenkung. Daran geknüpft waren verschiedene Bedingungen, wie den Park als Grünanlage zu erhalten und die Wohngebäude für gemeinnützige Zwecke zu nutzen. Nach Zerstörung eines der übereigneten Gebäude im zweiten Weltkrieg wurde auf den Resten der alten Familienvilla 1949 mit Hilfe der Alliierten das Haus der Jugend für die Pforzheimer Kinder und Jugendlichen errichtet. Das Haus diente als Ort der Begegnung und des Austauschs und hatte als Grundsatz die Vermittlung der Demokratie und den Kampf gegen den Faschismus. Diese Zielsetzung und Aufgabe hat das Haus der Jugend bis heute behalten.

An dem Gebäude wurden im Laufe der Jahre bereits einige An- und Umbauten sowie Sanierungsarbeiten durchgeführt, aktuell weist es jedoch einen sehr hohen Sanierungsstau auf bzw. bedarf einer grundsätzlichen räumlichen und energetischen Modernisierung. Die geplanten Maßnahmen sehen eine Sanierung des Gebäudebestands und eine bauliche Erweiterung vor, um künftig auf ergänzende Räumlichkeiten zurückgreifen zu können. Alle Bauarbeiten werden nach den städtischen Leitlinien für nachhaltiges Bauen durchgeführt.

Mit der Integration- und Bildungsarbeit, die das Haus der Jugend in Pforzheim leistet, soll der Gründungsgedanke zur Vermittlung von Demokratie, Aufklärung und Verständigung weitergeführt werden. Die vorhandenen Angebote werden in erster Linie von vielen Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund wahrgenommen. Die hohen Zahlen an Flüchtlingen, die in der Stadt Pforzheim ein Zuhause finden, werden diesen Anteil in den kommenden Jahren weiter ansteigen lassen. Umso wichtiger sind die Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine Stärkung der Leistungen in den Bereichen Integration, Sprachvermittlung, Bildung und Förderung vor Ort.

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