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Ersatzneubau einer Jugendkunsteinrichtung mit Jugendtreff

Im Projekt soll ein Ersatzneubau für die Jugendkunsteinrichtung mit Jugendtreff in Alsdorf realisiert werden. Bislang nutzt die Jugendeinrichtung eine ehemalige, nicht mehr sanierungsfähige Turnhalle. Der Trägerverein der Einrichtung „Aber Hallo“ bietet Jugendlichen Mitmachaktionen, Projekte, Kurse und Ferienangebote in den Kunstbereichen Malen, Holzbau, Zirkus und Theater an. Mit ihren Angeboten erreicht die Jugendkunsteinrichtung rund 1.800 Teilnehmer jährlich und strahlt mit ihren Angeboten auch in die Nachbarkommunen aus. Der Einrichtung kommt somit eine herausragende überregionale Bedeutung zu. Zur langfristigen Sicherung der kulturpädagogischen Angebote soll für die Jugendkunsteinrichtung mit Jugendtreff ein neues Gebäude errichtet werden. Um die städtebaulichen Entwicklungsabsichten zu berücksichtigen, wird der Neubau auf dem Annapark-Gelände an der Carl-von-Ossietzky-Straße in unmittelbarem städtebaulichem Kontext zu den dort bereits vorhandenen sozialen und kulturellen Infrastruktureinrichtungen errichtet.

Mit dem Ersatzneubau soll die räumliche und energetische Situation im Vergleich zur ehemaligen Sporthalle, in der die Einrichtung derzeit untergebracht ist, unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit verbessert werden. Einzelheiten ergeben sich aus dem „Beleg für den Ersatzneubau als wirtschaftlichere Variante im Vergleich zur Sanierung am Altstandort“. Ein Neubau im Quartier wird zudem die soziale und kulturelle Bildungsarbeit, die von der Jugendkunsteinrichtung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt geleistet wird, deutlicher verorten und für die Teilnehmer und das Quartier insgesamt in ein adäquates Setting setzen. Dabei zielt die nutzungsorientierte Gestaltung des neuen Gebäudes, neben der Verbesserung der Energieeffizienz, auf Nachhaltigkeit und auf Barrierefreiheit ab. Dies wird zu einer deutlichen Verbesserung aller bisherigen Bemühungen zur Integration von Menschen mit Handicap führen. Die Jugendkunsteinrichtung wird somit im Kontext des Familienzentrums Annapark, der Gemeinschaftsgrundschule Annapark, dem „Spiel- und Treffplatz Anna“ und dem Johannes Rau Kultur- und Bildungszentrum (KuBiZ) mit der Realschule und dem Gymnasium als weiterer Baustein zu einer gelingenden Inklusion beitragen. Die Einsparungen an Primärenergie tragen zudem zur Reduktion der Treibhausgasemissionen bei und unterstützen damit die Umwelt- und Klimaschutzziele des Bundes.

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