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Neues Dach für den Z-Bau in Nürnberg

| Nürnberg | Kultur

Beim Haus für Gegenwartskultur in Nürnberg konnte mit der Fertigstellung des Daches ein wichtiger Meilenstein im Projektverlauf gefeiert werden. Mit dem Ausbau des großen Veranstaltungssaals steht bereits die nächste Etappe der Sanierung an.

Bereits von 2013 bis 2015 waren in einem ersten Bauabschnitt unter anderem eine Schadstoffsanierung von Teilen des Gebäudes sowie Brandschutzmaßnahmen und eine barrierefreie Erschließung umgesetzt worden. Im zweiten Bauabschnitt schließen sich nun die Dachsanierung, Sanierung und Ausbau des großen Veranstaltungssaales, der Ausbau von Proberäumen, der Einbau einer Küche, der Anschluss an Fernwärme und die Neuinstallation von zwei Lüftungszentralen sowie zahlreiche Verbesserungen im Außenbereich an. Eine Besonderheit der Baumaßnahmen in Nürnberg ist, dass selbige, abgesehen von einer kurzen Unterbrechung, bei laufendem Betrieb erfolgt.

Beim Dachausbau wurde der bestehende Dachstuhl zurückgebaut und entsorgt, nachdem dieser mit Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT), Dichlordiphenyldichlorethan (DDE) und künstlicher Mineralfaserdämmung (KMF) belastet war. Ein neuer Dachstuhl wurde dann in der gleichen Walmdach-Form mit einer Blecheindeckung in Titanzink errichtet und nach der aktuellen Energiesparverordnung gedämmt.

Die Kosten des kompletten zweiten Bauabschnitts belaufen sich auf rund 6,59 Millionen Euro. Davon kommen rund vier Millionen Euro aus der Förderung durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Die Fertigstellung der Sanierung ist für November 2018 geplant. Dann wird der Z-Bau als Veranstaltungsort für innovative, experimentelle und subkulturelle Kulturformen einem breiten Publikum offenstehen.

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© Volker Bernsdorf
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