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Die Sporthalle bekommt eine Mütze aufgesetzt

| Bad Bergzabern | Sport

Nachdem die energetische Sanierung der Verbandsgemeinde-Sporthalle in Bad Bergzabern bereits gestartet ist, wurde nun mit dem offiziellen Spatenstich der Baubeginn auch symbolisch eingeleitet.

Bürgermeister Hermann Bohrer, Architekt Daniel Dillig, Landtagsabgeordneter Alexander Schweitzer und Landrat Dietmar Seefeldt begrüßten die zahlreichen Gäste zum symbolischen Startschuss der Sanierungsmaßnahmen. Die Halle sei für Vereine und Schulen unverzichtbar, eröffnete Bohrer seine Begrüßungsrede: „Wir haben hier 3.200 Nutzerstunden pro Jahr. Über acht Stunden täglich wird hier Sport getrieben“. MdL Schweitzer griff in seiner Rede aktuelle Klimaschutzdebatten auf und betonte: „Wenn Schüler freitags für mehr Klimaschutz demonstrieren, dann können wir ihnen heute zeigen, was man für den Klimaschutz tun kann.“

So steht bei der Modernisierung die energetische Sanierung mit effizientem Heizungs- und Lüftungssystem sowie einer Installation zur Regenwasser-Rückgewinnung im Vordergrund. Helfen soll dabei eine „Mütze“ für das Gebäude. Die Hülle auf dem neuen Flachdach verhindert, dass Wärme entweicht und spart so Heizkosten. Durch Aufzüge für die Zuschauertribüne wird das Gebäude zudem barrierefrei. Die Halle aus den 1970er Jahren sei mittlerweile in die Jahre gekommen. Dies sei vor allem an den Wasserschäden auf dem Dach sichtbar geworden, welche zuletzt immer wieder repariert werden mussten, so Bohrer. Die Erneuerung aller Oberflächen und eine modernere Technik lassen die Sporthalle künftig in neuem Glanz erstrahlen.

Mit rund 1,2 Millionen Euro werden die Maßnahmen durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ unterstützt. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf etwa 3,9 Millionen Euro.

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