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Deggendorf ist heiß auf das neue Eis

| Deggendorf | Sport

Nach fast fünf Jahren Planungs- und Bauzeit präsentierte sich das Eisstadion im bayerischen Deggendorf bei einem Tag der offenen Tür im Rahmen der offiziellen Einweihung zahlreichen interessierten Besucherinnen und Besuchern in neuem Glanz.

Nur durch die „Teamleistung aus Stadtrat, Vereinen, privaten Unternehmern, Verwaltung und Planern“ sei dieses Projekt erfolgreich durchführbar gewesen, betonte Deggendorfs Bürgermeister Dr. Christian Moser bei der symbolischen Schlüsselübergabe durch Planer Markus Kress. Nach den umfassenden Sanierungsmaßnahmen ist das Deggendorfer Eisstadion zu einem echten Schmuckstück geworden und zählt nun zu den Top-50 Stadien in Europa. Damit die Zukunft der neuen Eishalle und aller beteiligten Akteure und Nutzer stets unter einem guten Stern stehen möge, scheute Stadtpfarrer Franz Reitinger keine Mühe und erteilte den Segen aus luftiger Höhe aus dem Korb der Feuerwehrdrehleiter.

2013 hätte die zu dem Zeitpunkt 40 Jahre alte Eishalle beinahe geschlossen werden müssen, nachdem Messungen große Mängel hinsichtlich der Statik der Dachkonstruktion ergeben hatten. Ein fast vollständiger Neubau war somit nötig geworden. Nach der vorgezogenen Sanierung des Dachs folgte 2016 die Bewilligung der Fördermittel des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ in Höhe von 1.952.000 Euro. Damit wurden unter anderem die Erneuerung der veralteten Hallentechnik und der Gebäudehülle nach energetischen Gesichtspunkten umgesetzt. Zudem ist die Eishalle nun vollumfänglich barrierefrei erreichbar.

Durch die Sanierung und den Teilersatzbau konnte das Deggendorfer Eisstadion als überregional bedeutsame Sportstätte für 45 Vereine aus sechs angrenzenden Landkreisen und knapp 100.000 Besucher pro Jahr erhalten werden. Der Standort leistet des Weiteren einen großen Beitrag für die sozial-integrativen Ziele der Kommune. Unter anderem sind dort eine Lauflernschule für Kinder und Kurse für körperlich und kognitiv beeinträchtigte Kinder zur Förderung ihrer Bewegungsfähigkeiten beheimatet. Auch der Deggendorfer Eissportverein findet nach dem Aufstieg 2018 in die zweite Deutsche Eishockeyliga in der sanierten Eishalle eine repräsentative Spielstätte.

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© Stadt Deggendorf
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